Heftige Auseinandersetzungen
FIFA fordert Stellungnahmen zu Vorfällen nach WM-Finale an
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von Quelle: APA, JOYN News:newstime
Petition: Argentinier fordern Wiederholung des WM-Finales
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Nach den Vorfällen im Anschluss an das WM-Finale hat die FIFA Stellungnahmen von allen Beteiligten angefordert, unter ihnen ist auch der Argentinier Leandro Paredes. Danach will der Fußball-Weltverband seine Entscheidungen bekanntgeben, wie er nun mitteilte.
Das Wichtigste in Kürze
Nach der Auseinandersetzung im WM-Finale hat die FIFA Stellungnahmen von allen Beteiligten eingefordert.
Die FIFA ermittelt außerdem wegen mehrerer möglicher Verstöße gegen Disziplinarregeln sowie mutmaßlich diskriminierender und rassistischer Vorfälle gegen den argentinischen Fußball-Verband.
Zuvor hatte der Weltverband einen Sonderermittler eingesetzt. Nach dem 1:0-Sieg Spaniens nach Verlängerung in East Rutherford war es zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, vor allem von argentinischer Seite aus.
Paredes hatte sich nach Spielende zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Gavi ist laut FIFA-Mitteilung der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wird. Auf argentinischer Seite sind außer Paredes noch Nahuel Molina, Thiago Almada sowie Co-Trainer Roberto Ayala betroffen.
Auch Banner zum Falkland-Konflikt sorgte für Aufregung
Die FIFA ermittelt außerdem wegen mehrerer möglicher Verstöße gegen Disziplinarregeln gegen den argentinischen Fußball-Verband. Dabei geht es auch um verbotene politische Botschaften bei Sportereignissen. Argentinische Spieler hatten nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen England ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falkland-Inseln sind argentinisch") auf dem Platz gezeigt.
Sie spielten damit auf den bewaffneten Konflikt um die Inselgruppe im Südatlantik zwischen Großbritannien und Argentinien im Jahr 1982 an. Die britische Regierung hatte eine Untersuchung durch die FIFA verlangt.
Der Weltverband ermittelt auch wegen mutmaßlich diskriminierender und rassistischer Vorfälle, verspäteter Anstöße sowie unangemessener Botschaften gegen Argentiniens Verband. Auch das Werfen von Gegenständen durch Fans werde untersucht.
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