Alexander Zverev erster Finalist der French Open
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von AgenturenZverev trennt noch ein Sieg vom ersten Major-Titel
Bild: APA/APA/AFP/DIMITAR DILKOFF
Alexander Zverev trennt nur noch ein Sieg von seinem ersten Tennis-Major-Titel. Der 29-jährige Deutsche gewann am Freitag das Halbfinale der mit 61,72 Mio. Euro dotierten French Open gegen den neun Jahre jüngeren Tschechen Jakub Mensik 7:5,6:2,3:6,6:3. Im Finale am Sonntag (15.00 Uhr) kann er seinen ersten Grand-Slam-Triumph gegen einen Italiener perfekt machen: Der Gegner wurde am Abend zwischen dem als Nummer 10 gesetzten Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi ermittelt.
Zverev, der als einziger Top-Ten-Spieler in die Vorschlussrunde gekommen war, steht somit in seinem vierten Major-Endspiel nach den US Open 2020 (Niederlage gegen Dominic Thiem), Roland Garros vor zwei Jahren und den Australian Open im Vorjahr. In jedem Fall ist er der Einzige der Semifinalisten, der überhaupt schon einmal in einem Endspiel bei einem der vier Slams gestanden ist.
Gegen Mensik, der u.a. Alex de Minaur (AUS-8) und Andrej Rublew (RUS-11) ausgeschaltet hatte, war er letztlich ungefährdet. Lediglich nach einer medizinischen Auszeit im dritten Satz gelang Mensik ein Break zum 4:2 und ein Satzgewinn. Doch richtig in Schwierigkeiten bringen konnte der Youngster den Routinier nicht, ein Break zum 2:0 im vierten Satz stellte die Weichen zum Sieg nach 3:01 Stunden.
Auch gegen Cobolli oder Arnaldi Favorit
Der Weltranglisten-Dritte hat bisher zwei Sätze abgegeben und wird auch in jedem Fall am Sonntag Favorit sein. Zverev ist der erste Deutsche, der sich zum zweiten Mal in ein French-Open-Endspiel gespielt hat, er könnte sich zum ersten deutschen Champion in der Seine-Stadt küren. "Er hat ein tolles Turnier gespielt. Ich hab es gemanagt, habe gewonnen und bin happy. Ich hoffe, dass ich am Sonntag noch ein starkes Match spielen kann."
Zverev ist die Titelchance nach der Absage des verletzten Titelverteidigers Carlos Alcaraz, dem frühen Aus von Topfavorit Jannik Sinner nach einer Art Hitzeschlag und auch dem Ausscheiden von Novak Djokovic von außen fast schon als Verpflichtung aufoktroyiert. "Wenn er es jetzt nicht gewinnt", sagte etwa Tennis-Ikone John McEnroe, "dann gewinnt er es wahrscheinlich nie" - und sprach aus, was viele denken. Bisher hat Zverev dem Druck aber standgehalten.
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