Gewalt
Mexiko: Bürgermeister und Journalist erschossen
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von Quelle: APA, JOYN NewsBreaking Media - Macht.Medien.Kompetenz.
Hass gegen Journalist:innen
Videoclip • 30 Sek
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewalt in Mexiko sind bei zwei getrennten Taten ein Bürgermeister und ein Journalist getötet worden. Bürgermeister Valentín Lavín sei im Rathaus von Temoac im Bundesstaat Morelos erschossen worden, teilten die Behörden am Mittwoch (Ortszeit) mit. In der nahe der Hauptstadt Mexiko-Stadt gelegenen Region sind mehrere Drogenkartelle aktiv. Ebenfalls getötet wurde der Journalist Francisco Alejandro Leyva Aguilar im Bundesstaat Oaxaca im Süden.
Das Wichtigste in Kürze
In Mexiko sind bei zwei getrennten Angriffen ein Bürgermeister und ein Journalist erschossen worden.
Die Taten unterstreichen die anhaltende Gewalt im Land, in dem Politiker und Medienschaffende immer wieder Ziel von Anschlägen werden.
Der erschossene Bürgermeister Lavín hatte lokalen Medienberichten zufolge erst im Jänner einen bewaffneten Angriff überlebt. Er gehörte der Partei von Präsidentin Claudia Sheinbaum an. In Mexiko werden Politiker und Behördenvertreter immer wieder Ziel von Anschlägen. Offiziellen Zahlen zufolge wurden seit 2006 - dem Jahr, in dem die drogenbedingte Gewalt stark zunahm - fast hundert Bürgermeister ermordet.
Zudem ist Mexiko nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (RSF) eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten. Leyva Aguilar war laut der Organisation bereits der siebente Medienschaffende, der in diesem Jahr in dem lateinamerikanischen Land getötet wurde. Aguilar war für seine Kritik an den örtlichen Behörden bekannt. Er wurde nach Behördenangaben in einem Restaurant erschossen. Der Journalist hatte früher einen regionalen Fernsehsender geleitet.
Zusammen mit den USA und Kanada war Mexiko in den vergangenen Wochen Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft.
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