Feiern in Rom zu 80 Jahre Republik in Italien

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von Agenturen

Rom im Zeichen von Italiens Republik-Jubiläum

Bild: APA/APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE


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Italien hat am Dienstag mit einer großen Parade in Rom den 80. Jahrestag der Republiksgründung gefeiert. Am Vormittag legte Präsident Sergio Mattarella auf der zentralen Piazza Venezia einen Kranz am "Altar des Vaterlandes" nieder, während Armeeflugzeuge darüber hinweg rauschten und die Farben der italienischen Flagge Grün, Weiß und Rot versprühten. Der Militärparade auf den Kaiserforen wohnten neben Mattarella auch Regierungschefin Giorgia Meloni und mehrere Minister bei.

Verschiedene Militär- und Polizeieinheiten sowie gepanzerte Fahrzeuge zogen an der Tribüne vorbei. Tausende Zuschauer versammelten sich auf dem Gelände unweit des Kolosseums. Rund 6.000 Soldaten marschierten unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen vom Kolosseum zur Piazza Venezia.

Volksbefragung am 2. Juni 1946

Bei einer Volksbefragung am 2. Juni 1946 hatte sich die Bevölkerung in Italien mit klarer Mehrheit für die Republik statt für die bisherige Monarchie entschieden. Gleichzeitig wurde eine verfassunggebende Versammlung gewählt, die die Grundlagen des neuen Staates ausarbeiten sollte. An der Volksbefragung hatten erstmals auch Frauen teilgenommen. Ihre Stimmen gelten als entscheidend für den Ausgang des Votums.

Gut 54 Prozent der Stimmberechtigten der ersten freien Wahl nach der über 20-jährigen Diktatur des Faschisten Benito Mussolini entschieden sich gegen das Haus Savoyen, das zwischen 1861 und 1946 die Könige Italiens stellte. Umberto II. (1904-1983) und seinen männlichen Nachkommen war es verboten, nach Italien zurückzukehren. Erst 2002 wurde die Verfassung geändert und das Verbot aufgehoben.

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