Nationalrat
Finanzminister Marterbauer legt das Doppelbudget vor
Veröffentlicht:
von JOYN NewsWIEN - ÖSTERREICH: Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Donnerstag, 26. März 2026, anl. einer Sitzung des Nationalrats im Parlament in Wien.
Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
Bei seiner Budgetrede im Nationalrat verkündet Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch, wofür in den nächsten zwei Jahren Geld ausgegeben und wo gespart wird.
Das Wichtigste in Kürze
Finanzminister Markus Marterbauer präsentiert das Budget für die kommenden zwei Jahre.
Geplant sind Investitionen von 2,5 Milliarden Euro und Einsparungen in gleicher Höhe, um das EU-Defizitverfahren bis 2028 zu beenden.
Für Investitionen sollen 2,5 Milliarden Euro freigemacht werden, ebenso viel soll auch eingespart werden. Die Bundesregierung möchte das EU-Defizitverfahren 2028 wieder verlassen. Erstmals diskutiert wird über das Budget am zweiten Sitzungstag im Nationalrat am Donnerstag.
Dem Budget gingen intensive Verhandlungen innerhalb der Dreierkoalition voraus. Einige Begleitmaßnahmen waren bis zuletzt umstritten. Zu einer Einigung bei der Parteienförderung, die nun nicht erhöht wird, gelangten ÖVP, SPÖ und NEOS etwa erst am Dienstag. Auch andere Details wie: Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt und Einsparungen in der Verwaltung oder beim Familienbonus sind bereits bekannt. Direkt vor der Nationalratssitzung passieren Budget und Budgetbegleitgesetz den Ministerrat.
Gesetzesbeschlüsse stehen am Programm
Am heutigen Mittwoch stehen neben der Budgetrede auch einige Gesetzesbeschlüsse auf dem Tagesprogramm. Das Budgetmaßnahmengesetz soll u.a. eine steuerfreie Mitarbeiter-Prämie für das zweite Halbjahr 2026 bis zu einem Betrag von 500 Euro ermöglichen, auch mehrere Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung sind in der Sammelnovelle enthalten.
Es soll ein Unterstützungsfonds für Alleinerziehende und die erleichterte Möglichkeit, eine Vertrauensperson zu medizinischen Begutachtungen im Auftrag der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) mitzunehmen, etabliert werden. Auch soll die Zulassung von FH-Studiengängen einfacher werden.
Mehr entdecken

Urlaub
Coolcation: Die besten Reiseziele für einen kühlen Sommer

Polizei warnt
Einbrüche mit Säure: Was man beachten sollte

Geldstrafe droht
EU wirft TikTok fehlenden Schutz minderjähriger Nutzer vor

Umfrage
Österreich punktet mit Lebensqualität, aber nicht mit Freundlichkeit

Tag der Entscheidung
Ruck vor Parteiausschluss aus ÖVP

200 Personen an Bord
Wien: Kreuzfahrtschiff stieß gegen Schleuse Freudenau, 14 Personen leicht verletzt

