Gastgeber Schweiz trifft im WM-Finale auf Finnland
Veröffentlicht:
von AgenturenDer Schweiz fehlt noch ein Sieg auf den ganz großen Triumph
Bild: APA/APA/KEYSTONE/CLAUDIO THOMA
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam steht zum dritten Mal in Folge im WM-Finale und darf weiter auf den ersten Titel hoffen. Das Gastgeber-Team bezwang am Samstag im Halbfinale in Zürich die Überraschungsmannschaft Norwegen 6:0 (1:0,3:0,2:0). Im Endspiel am Sonntag (20.20 Uhr) treffen die Eidgenossen auf Finnland, das sich gegen Rekordweltmeister und Gold-Favorit Kanada dank eines starken Mitteldrittels etwas überraschend mit 4:2 (1:2,3:0,0:0) durchsetzte.
Die Schweizer hatten mit dem Außenseiter zunächst Probleme. Norwegen schaffte es lange Zeit, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. In der 18. Minute bezwang aber Christoph Bertschy den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland und erlöste damit die Gastgeber. Vom Gegentreffer zeigten sich die Skandinavier durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie.
Freinacht bei WM-Titel
Nico Hischier (45.) und Theo Rochette (58.) machten den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. "Darauf haben wir seit einigen Jahren hingearbeitet", sagte Bertschy. "Jetzt haben wir noch ein Spiel, in dem wir zeigen können, wozu wir fähig sind." Bisher verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele. Sollte sie diesmal den historischen Erfolg schaffen, darf in Zürich ohne Sperrstunde gefeiert werden. Wie das Zürcher Sicherheitsdepartement bekannt gab, gilt in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht.
Im zweiten Halbfinale war Kanada in der Defensive zu anfällig. Nach einem frühen finnischen Treffer von Patrik Puistola (4.) ging der 28-fache Weltmeister dank Robert Thomas (9.) und Dylan Holloway (15.) mit einer Führung in die erste Pause. Aleksander Barkov (21.), Konsta Helenius (32.) und Aatu Raty (33.) drehten die Partie aber innerhalb von zwölf Minuten entscheidend. Im Schlussdrittel machten die Kanadier um Jungstar Macklin Celebrini und der nationalen Ikone Sidney Crosby zwar wieder mehr Druck, die Finnen schaukelten den Sieg aber relativ sicher über die Zeit. Die Skandinavier spielen nun um ihren fünften WM-Titel. In der Gruppenphase hatten sie im Duell mit den Schweizern mit 2:4 das Nachsehen.
Mehr entdecken

Russland: Ukrainische Drohne traf AKW Saporischschja

Potapova bezwingt Titelverteidigerin Gauff in 3. Paris-Runde

Potapova bezwingt Titelverteidigerin Gauff in 3. Paris-Runde

Malta hat Parlament gewählt - Ergebnis am Sonntag

Präsidentenwahl in Kolumbien im Zeichen von Gewalt

Star-Koch Johann Lafer: "Ich habe Lymphdrüsenkrebs"
