Golfer Steinlechner zum Kitz-Auftakt Neunter - Straka 25.

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von Agenturen

Maximilian Steinlechner erwischte einen sehr guten Start

Bild: APA/APA/EXPA/ JOHANN GRODER/EXPA/ JOHANN GRODER


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Maximilian Steinlechner hat zum Auftakt der Austrian Alpine Open aus heimischer Sicht geglänzt. Der Tiroler Lokalmatador legte am Donnerstag vor 5.500 Zuschauern am Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith eine 65er-Runde auf dem Par-70-Kurs hin und ist geteilter Neunter. Bernd Wiesberger notierte eine 66, was Rang 17 bedeutete. Topstar Sepp Straka kam mit einer 67 ins Clubhaus und liegt damit vorerst auf Platz 25. Der führende Chinese Zhou Yanhan stach mit einer 62 heraus.

Straka musste als Erster der 14 ÖGV-Golfer beim mit 2,75 Millionen Dollar dotierten Turnier um 7.50 Uhr zum Abschlag. Auf der gut besuchten Anlage beobachteten auch Snowboarder Jakob Dusek, die Rodel-Stars Jonas Müller und Thomas Steu sowie Ski-Olympiasieger Leonhard Stock Österreichs Nummer eins bei der Arbeit. "Es war ein super Support, das hat mir wahrscheinlich am Anfang auch ein bisschen geholfen", meinte der zweifache Ryder-Cup-Sieger, dessen zweiter Schlag gleich im Wasser landete.

Straka mit Problemen beim Abschlag

Der 33-Jährige vermied in der Folge ein Bogey. Birdies gelangen Straka, der auf den "back nine"-Löchern gestartet war, erst auf den Bahnen zwei bis vier. Nach zwei Bogeys schloss er mit zwei Schlaggewinnen auf den letzten drei Löchern. "Mit dem Score bin ich ganz zufrieden. Aber hoffentlich kann ich es mir in den nächsten Tagen leichter machen", sagte der Weltranglisten-18. "Das Spiel war nicht ganz so da, besonders auf den ersten Neun. Vom Abschlag her möchte ich mich auf jeden Fall verbessern, man muss auf dem Platz die Fairways treffen. Das kurze Spiel war daher ziemlich wichtig heute."

Steinlechner spielte unmittelbar hinter Straka und hatte einen Topstart. Der Innsbrucker legte mit drei frühen Birdies los und ließ sich auch von einem Bogey und einem Doppelbogey nicht ausbremsen. Am Ende standen acht Schlaggewinne bzw. 5 unter Par auf der Scorekarte des 26-Jährigen. "Es war sehr solide. Ich habe viele Birdies gemacht, aber auch zwei, drei kleine Fehler. Das passiert, wenn man fünf Stunden am Golfplatz steht. Im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden", lautete Steinlechners Einschätzung.

Wind verhindert besseres Wiesberger-Score

In den Nachmittag-Flights bewies Wiesberger trotz nun schwieriger Windbedingungen, dass mit ihm in Kitzbühel zu rechnen ist. Der 40-jährige Burgenländer erzielte fünf Birdies auf den ersten 15 Bahnen, erst am 16. Loch erwischte den Routinier ein Schlagverlust. "Es war ziemlich viel Wind. Mit der Höhenluft hier ist es schwierig, den Ball korrekte Distanzen zu schlagen. Ich habe mir relativ schwer getan damit am Anfang. Aber im Gegenzug habe ich gut geputtet und es dadurch ausgeglichen. In Summe war es ein schwieriger Tag. Von dem her muss ich zufrieden sein."

Von den weiteren Österreichern präsentierte sich noch Matthias Schwab mit einer 68er-Runde (2 unter/Rang 37) solide. "Es war nicht einfach, ziemlich böig. Und generell spielt sich der Platz mit dem dicken Rough und harten Grüns schwieriger als erwartet. Dementsprechend bin ich happy mit 2 unter", sagte der Steirer. Der Zillertaler Alexander Kopp überraschte mit einer 69 und darf sich Hoffnungen auf den Cut machen. Die restlichen neun Österreicher spielten über Platzstandard und liegen damit derzeit auf der falschen Seite des Cuts.

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