Bein amputiert
Galapagos-Inseln: Linzerin (30) bei Hai-Attacke schwer verletzt
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsDer Hai soll vor der Schnorchlerin wie aus dem Nichts aufgetaucht sein
Bild: APA/APA/dpa/Bernd Weißbrod
Eine Linzerin dürfte während eines Schnorchel-Urlaubs auf den Galapagos-Inseln von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden sein. Der 30-Jährigen habe in Ecuador ein Unterschenkel amputiert werden müssen, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Mittwoch.
Die Frau soll sich bereits auf dem Heimweg befinden. Bei einer geführten Schnorcheltour habe sie mit ihrem Mann Seelöwen und Schildkröten beobachten und filmen wollen.
"Der Hai kam aus dem Nichts"
Während sie im flachen Wasser treibend ihre Kamera richtete, wurde sie offenbar von einem Hai attackiert. "Der Hai kam aus dem Nichts", zitierten die "OÖN" die 30-Jährige. Das Tier hab sich in die Beine der Frau verbissen. Nachdem der Hai von ihr abgelassen hatte, wurde die schwer Verletzte von zwei kanadischen Ärzten, die bei der Tour auch dabei waren, stabilisiert und erstversorgt.
Anschließend wurde sie laut Bericht mit dem Boot nach Santa Cruz gebracht, dort das erste Mal operiert, bevor sie für eine weitere Operation nach Ecuador geflogen wurde. Dabei wurde der rechte Unterschenkel amputiert.
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