Iran dementiert Einigung auf Rahmenabkommen mit den USA
Veröffentlicht:
von AgenturenTeheran dementiert Einigung
Bild: APA/APA/AFP/-
Eine vorläufige Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Iran-Krieg zwischen Teheran und Washington ist nach iranischen Angaben bisher weder fertiggestellt noch bestätigt. Das berichtete die den Revolutionsgarden - Irans Elitestreitmacht - nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim Donnerstagabend unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle. Teheran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text fertiggestellt sei.
Man werde sowohl den Vermittler als auch die Öffentlichkeit benachrichtigen, sobald er fertiggestellt sei, teilte die Quelle laut Tasnim weiter mit. Sie fügte hinzu, dass Berichte westlicher Medien, wonach das Abkommen bereits abgeschlossen sei und nur noch auf Bekanntgabe durch beide Seiten warte, falsch seien.
US-Bericht: Unterhändler erzielen vorläufige Einigung
Zuvor hatte das Portal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet, Unterhändler aus den USA und dem Iran hätten eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Iran-Krieg erzielt. US-Präsident Donald Trump und die Führung der iranischen Seite müssten aber noch zustimmen. US-Kreise bestätigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts.
Laut dem Medienbericht würden mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlängert und Verhandlungen über Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschränkter Schiffsverkehr ohne Gebühren durch die Straße von Hormuz.
Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. In dem Rahmenabkommen soll laut dem Medienbericht auch festgehalten werden, dass der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon enden solle.
Mehr entdecken

"Herausforderung"
Trotz vieler Bewerbungen: Wien fehlen Polizisten

Medikamenten-Panne
Wiener Seniorenheim: 20 Bewohner erhielten falsche Medikamente

Klimakrise
373 Gemeinden heuer mit sehr hohem Hitzebelastungswert

Tödliche Bergtour
Südtirol: Bergsteiger von Blitz getroffen - tot

Niederösterreich
Wieder Munitionsteile als Ursache des erneuten Großbrands im Föhrenwald

Bundesliga
8:0! Rapid mit Rekordspiel gegen den GAK
