Iran: US-Kampfjet abgeschossen - Brand in Raffinerie

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von Agenturen

F-35-Kampfjet der USA

Bild: APA/APA/US SOUTHERN COMMAND/HANDOUT


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Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Militärangaben zum zweiten Mal seit Beginn des Krieges vor fast fünf Wochen ein US-Kampfflugzeug abgeschossen. Der F-35-Jet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilte das Hauptquartier der iranischen Streitkräfte mit. Unterdessen ist Israel am Freitagmorgen und in der Nacht erneut mit Raketen beschossen worden. In Kuwait wurde eine Raffinerie von Drohnen getroffen.

Die Überlebenschancen des Piloten seien gering, teilten die Revolutionsgarden am Freitag mit. Eine Stellungnahme aus den USA lag zunächst nicht vor. Iranische Meldungen über erfolgreiche Zerstörungen US-amerikanischer Kampfjets hatte das Regionalkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) zuletzt zurückgewiesen. Am Donnerstag etwa widersprach CENTCOM einem vermeintlichen Abschuss über der iranischen Insel Qeshm im Süden des Landes. Im März hatte das US-Militär die Notlandung eines F-35-Flugzeugs nach einem Einsatz über dem Iran gemeldet.

Raffinerie in Kuwait in Flammen

Am Freitag gerieten auch mit den USA verbündete Länder erneut unter Beschuss: In Kuwait trafen Drohnen eine Raffinerie und lösten Brände aus, meldete die staatliche Nachrichtenagentur des Emirats. Wie die staatliche Kuwait Petroleum Company (KPC) auf X mitteilte, seien in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien im Einsatz, um die Brände zu löschen. Es gebe keine Berichte zu Opfern. KPC berichtete nicht, die Raffinerie abgeschaltet zu haben. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.

In Saudi-Arabien habe die Luftabwehr sieben Drohnen abgefangen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Iran greift auch mehr als vier Wochen nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe gegen sich immer wieder seine benachbarten Golfstaaten, die US-Militärstützpunkte beherbergen, mit Raketen und Drohnen an.

Iran und Hisbollah feuern wieder Geschosse auf Israel

In der Nacht auf Freitag wurde Berichten zufolge bei einem iranischen Angriff ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwer beschädigt. Auch in anderen Gegenden gab es Medien zufolge Einschläge. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte den nächtlichen Raketenangriff auf Israel.

In der Früh heulten im Norden Israels wegen Drohnen- und Raketenangriffen der libanesischen Hisbollah mehrfach die Warnsirenen. Die vom Iran unterstützte Miliz reklamierte Raketenangriffe für sich.

Juden in Israel und weltweit feiern derzeit das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert.

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Israel tötet Hisbollah-Mitglieder

Israels Armee teilte am Freitag mit, sie habe rund 15 Mitglieder der Miliz bei einem Luftangriff im Südlibanon getötet. Diese hätten einen Raketenangriff auf Israel geplant.

Das israelische Militär erneuerte zugleich einen Fluchtaufruf für die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut. Die Armee werde dort weiter Infrastruktur der Hisbollah ins Visier nehmen, hieß es darin. Die dicht besiedelten Viertel gelten als Hochburg der Miliz. Hunderttausende Bewohner haben die Gegend infolge der israelischen Bombardements bisher verlassen.

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