Iran-Krieg
Iran warnt Golfstaaten vor Unterstützung der US-Armee
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von Quelle: APA, JOYN NewsTEHRAN - IRAN: Iranian-made Zolfaghar missiles are displayed at Azadi Square in Tehran on August 2, 2026. US President Donald Trump said on August 1 that the United States and Israel had agreed to hold off on new strikes on Iran -- provided that a deal to end the months-long conflict is reached rapidly. (Photo by Atta KENARE / AFP) /.
Bild: APA/APA/AFP/ATTA KENARE
Die iranische Armee hat die Golfstaaten vor einer Unterstützung der US-Streitkräfte gewarnt. Jeglicher Beistand, der dem US-Militär gewährt werde, komme einer Beteiligung an den Einsätzen der Vereinigten Staaten gleich, sagte Generalstabschef Ali Abdollahi am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur Mehr. Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen unter anderem auf US-Stützpunkte in der Region.
Das Wichtigste in Kürze
Der Iran warnt die Golfstaaten davor, die US-Streitkräfte zu unterstützen, und droht mit Konsequenzen für eine solche Beteiligung.
Gleichzeitig bestreitet Teheran einen Raketenangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate, während die VAE ihre Handels- und Finanzbeziehungen mit dem Iran vorerst aussetzen.
"Es erscheint unwahrscheinlich, dass sich eine so große Zahl von Militärflugzeugen, insbesondere Tankflugzeugen, auf Stützpunkten in der Region befinden können, ohne dass die entsprechenden Länder darüber informiert sind", sagte Abdollahi. Die Golfstaaten, die mehrfach erklärt hätten, ihr Territorium nicht für Einsätze gegen den Iran zur Verfügung zu stellen, "sollten wissen, dass wir uns der Lage voll bewusst sind", sagte Abdollahi weiter.
Derzeit wird der US-Flugzeugträger "USS George Washington" in die Region verlegt, um den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" abzulösen. Der Schritt erfolgt nach Berichten über schlechte Lebensbedingungen auf dem Schiff.
Iran dementiert Raketenangriff auf VAE
Unterdessen dementierte der Iran Angaben über einen iranischen Raketenangriff am Dienstagabend (Ortszeit) auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Aussagen seien "völlig unbegründet", sagte Außenamtssprecher Esmail Baghaei, wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate waren zwei aus dem Iran in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen worden. In der Folge gab das emiratische Außenministerium bekannt, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf weiteres auszusetzen. Die beiden Staaten unterhalten eine bedeutende Handelspartnerschaft. Das bilaterale Handelsvolumen beläuft sich jährlich auf Dutzende Milliarden US-Dollar.
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