Laut Trump keine Aufhebung der Iran-Sanktionen ohne Abkommen
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von AgenturenUS-Präsident bereit, mit Khamenei zu sprechen
Bild: APA/APA/AFP/GETTY/SAMUEL CORUM
US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte erst nach dem Abschluss eines Friedensabkommens freigeben. Auch Sanktionen würden erst dann aufgehoben, sagt er in der NBC-Sendung "Meet the Press". Diese Schritte würden erst danach in Betracht gezogen, wenn sich der Iran entsprechend verhalte. Der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit der Regierung in Teheran sein. "Ich denke, dass sie das gerne hätten, aber ich verlange es nicht."
Die USA stünden sehr kurz vor einer Einigung, andernfalls werde er das Land massiv angreifen, droht Trump erneut. Der Präsident zeigt sich außerdem bereit, mit dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ayatollah Mojtaba Khamenei, zu sprechen. Dieser wurde bei US-Angriffen zu Beginn des Konflikts Ende Februar verwundet und ist seither nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Trump deutet an, den Aufenthaltsort Khameneis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kennen.
Unterdessen drohte der oberste iranische Unterhändler, Mohammad Baqer Qalibaf, auf der Plattform X mit erneuten Angriffen. Die Seeblockade der USA gegen den Iran und die US-Erlaubnis an Israel, Angriffe im Libanon zu eskalieren, machten US-Stützpunkte und israelische Einrichtungen im Nahen Osten zu legitimen Zielen. "Sie halten sich weder an einen Waffenstillstand noch glauben sie an den Dialog, und durch die Seeblockade und die Verletzung von Vereinbarungen bezüglich des Libanon haben sie gezeigt, dass sie nur die Sprache der Macht verstehen", schrieb Qalibaf.
Israel hatte am Sonntag erstmals wieder Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen und dies mit vorherigen Angriffen der Hisbollah-Miliz begründet. Die Hisbollah ist mit dem Iran verbündet. Der Iran hat wiederholt erklärt, eine Friedensvereinbarung mit den USA müsse auch den Libanon umfassen.
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