Lustenau fixiert mit 2:1 gegen Amstetten Titel in 2. Liga

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von Agenturen

Lustenau jubelte über die Rückkehr in die Bundesliga

Bild: APA/APA/DIETMAR STIPLOVSEK/DIETMAR STIPLOVSEK


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Austria Lustenau hat in der letzten Runde den Meistertitel in der 2. Fußball-Liga fixiert und steigt in die Bundesliga auf. Die Vorarlberger setzten sich am Donnerstag in der Sun Minimeal Arena gegen Amstetten 2:1 durch und fixierten die Rückkehr ins Oberhaus, in dem sie 2026/27 ihre sechste Saison bestreiten, selbst. Verfolger St. Pölten half ein 1:0 gegen Wels nicht mehr, der SKN blieb einen Zähler hinter Lustenau. Dritter wurde die Admira dank eines 1:0 gegen den FAC.

Im Gegensatz zum 2:2 zuletzt bei Austria Salzburg fanden die Lustenauer bei ihrem zweiten "Titel-Matchball" gut in die Partie. Die Gastgeber diktierten das Geschehen, Amstetten-Tormann Tiago Estevao konnte bei einem Abschluss von Lenn Jastremski (15.) das 0:1 noch verhindern. Topchance Nummer zwei führte dann zur verdienten Führung. Der in die Startelf gerückte Mohamed-Amine Bouchenna spielte in den Lauf von Jack Lahne, der eiskalt abschloss (23.). Für den 24-jährigen Teamstürmer aus Sambia war es der neunte Saisontreffer.

Strittige Situationen

Dass es keine höhere Führung gab, lag auch an Schiedsrichter Arnes Talic. Nach strittigen Zweikämpfen von Felix Köchl bzw. Estevao jeweils mit Lustenaus Mame Wade im Strafraum blieb die Pfeife stumm. Das aber auch auf der anderen Seite, als Pius Grabher im eigenen Strafraum den Ball an die Hand bekam. Nach Wiederbeginn gab es für die Lustenauer einen schnellen Schock. Ein Freistoß von Joshua Steiger sprang von der Latte zurück ins Feld und Niklas Pertlwieser (48.) staubte per Kopf zum Ausgleich ab.

Das große Zittern setzte bei den Heimischen aber deshalb nicht ein, auch da bei der dritten strittigen Situation im Strafraum erstmals ein Elfmeter verhängt wurde. Kapitän Lukas Deinhofer hatte Bouchenna zu Fall gebracht, der 24-jährige Franzose Sacha Delaye (64.) verwertete mit einem flachen Schuss in die Mitte zu seinem zweiten Saisontor und der neuerlichen Lustenauer Führung. Danach spielte die Elf von Trainer Markus Mader den Vorsprung ziemlich souverän über die Zeit.

Kein Happy End in NV Arena

In St. Pölten wurden Cem Sekerlioglu und Marc Stendera vor der Partie als bester Trainer bzw. Spieler der Saison geehrt. Mit dem Geschehen auf dem Platz konnten beide vor der Pause dann nicht zufrieden sein, auf Topchancen wartete man auf beiden Seiten vergeblich. Die in der Anfangsphase gute Stimmung auf den mit 4.582 Zuschauern besetzten Rängen in der NV Arena war deshalb, aber wohl auch aufgrund der Lustenauer Führung im Parallelspiel, bald nicht mehr vorhanden. Auch nach der Pause boten die Akteure auf dem Rasen eher Magerkost.

Die SKN-Fans durften aber trotzdem einmal jubeln. Nicolas Keckeisen foulte Marco Hausjell im Strafraum und Stendera (71.) verwertete den Elfmeter. Sein elftes Saisontor änderte im Aufstiegsrennen aber nichts mehr, zumal in Lustenau nichts mehr passierte.

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