Mann bestreitet Angriff auf früheren Prinzen Andrew
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von AgenturenEx-Prinz brachte sich in Sicherheit
Bild: APA/APA/AFP/POOL/JORDAN PETTITT
Ein am Mittwoch festgenommener Mann hat vor Gericht bestritten, den früheren britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor in der Nähe seines Hauses bedroht zu haben. Der 39-Jährige versicherte am Freitag vor dem Gericht im Zentrum Londons, er sei nicht schuldig, Andrew beleidigt oder eingeschüchtert zu haben. Außerdem habe er nicht beabsichtigt, dem früheren Prinzen etwas anzutun.
Nach Polizeiangaben wurde der Mann am Mittwochabend in der Nähe des Anwesens von König Charles III. in Sandringham festgenommen. Medienberichten zufolge soll er Andrew beim Gassigehen mit seinen Hunden angeschrien haben. Dabei habe er eine Sturmhaube getragen. Andrew konnte sich demnach in seinen in der Nähe geparkten Wagen retten und davonfahren. Die Festnahme erfolgte laut Polizei wegen des Verdachts "eines Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung und des Besitzes einer Angriffswaffe".
Auf Kaution frei
Der Beschuldigte wurde nun gegen die Zahlung einer Kaution freigelassen. Nach Justizangaben wurde ihm für zahlreiche königliche Anwesen untersagt, sich diesen zu nähern. Sein Prozess soll am 29. Juli beginnen. Andrew soll dabei per Videoschaltung aussagen.
Andrew ist bei den Briten in Ungnade gefallen. Er wird beschuldigt, während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter zwischen 2001 und 2011 vertrauliche Dokumente an den später verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. Wegen seiner Beziehungen zu Epstein war der zweite Sohn der früheren britischen Königin Elizabeth II. Mitte Februar vorübergehend festgenommen und stundenlang befragt worden.
Charles III. hatte Andrew wegen des Epstein-Skandals bereits im Oktober vergangenen Jahres alle Titel und Ehren entzogen. Außerdem musste Andrew aus dem königlichen Anwesen Royal Lodge in Windsor ausziehen.
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