Mordanklage gegen 22-Jährigen nach Todesschüssen auf Gaboro
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von AgenturenRapper wurde in Parkgarage erschossen
Bild: APA/APA/TT News Agency/ANDERS WIKLUND
Mehr als ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf den schwedischen Hiphop-Star Gaboro werden nun zwei Männer strafrechtlich belangt: Ein 22-Jähriger muss sich wegen Mordvorwürfen verantworten, ein 30-Jähriger wegen Beihilfe zum Mord, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.
Gaboro war Ende 2024 im Alter von 23 Jahren erschossen worden, als er aus einem Fitnessstudio kam. Die Tat ereignete sich in einem unterirdischen Parkhaus in Norrköping etwa 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Stockholm. Ein Video von der Tat verbreitete sich in den Online-Netzwerken.
Nach Angaben der Anklage hatte der Hauptverdächtige dem Rapper aufgelauert und schoss mindestens zehn Mal auf ihn. Der Musiker versuchte demnach vergeblich zu fliehen. Der Täter habe die Tat gefilmt, das Video sei noch am selben Abend im Internet verbreitet worden, erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. "Der Film zeigte einen sehr brutalen Mord. Es handelte sich um eine regelrechte Hinrichtung", erklärte Staatsanwalt Thomas Ramstedt.
Berichte über kriminelle Verbindungen
Gaboro war 2022 einem breiten Publikum bekannt geworden. Seine Songs wurden beim Streamingdienst Spotify millionenfach abgerufen. Berichten zufolge hatte der Rapper Verbindungen ins kriminelle Milieu.
Schweden hat seit Jahren mit einer massiven Zunahme der Bandenkriminalität zu kämpfen. Die Banden liefern sich blutige Auseinandersetzungen um die Kontrolle über den Drogen- und Waffenhandel. Immer wieder kommt es zu Schießereien und Explosionen.
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