Mure in Kleinarl: Sieben Häuser in der Nacht evakuiert

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von Agenturen

Häuser in Kleinarl nach Murenabgang evakuiert

Bild: APA/APA/ÖBB


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Nach einem Murenabgang in Kleinarl im Pongau sind in der Nacht auf Samstag Bewohner aus sieben Wohnhäusern evakuiert worden. Gegen 20.00 Uhr gerieten die Erdmassen in Bewegung und schoben sich in Richtung der Siedlung. Noch während des Einsatzes von Feuerwehr, Bergrettung und Rotem Kreuz kam es immer wieder zu erneuten Nachrutschungen. Nach einer Begutachtung durch den Landesgeologen bleiben drei Häuser aus Sicherheitsgründen vorerst unbewohnbar.

70 Einsatzkräfte arbeiteten bis in die Nachtstunden, um Schlamm und Geröll nach den anhaltenden Regenfällen beseitigen zu können. Auch ein örtliches Unternehmen beteiligte sich spontan mit Bagger an den Aufräumarbeiten. Verletzt wurde niemand, es kam auch zu keinen Objektschäden, berichtete Patrick Heiss von der Feuerwehr Kleinarl im Gespräch mit der APA. In der Nacht hätte es dann auch Kontrollfahrten der Feuerwehr gegeben, um die Situation zu überwachen.

Bei der Einsatzbesprechung des Krisenstabes Samstagfrüh gemeinsam mit dem Landesgeologen flog man mit einer Drohne den Gefahrenbereich ab und begutachtete die neuralgischen Stellen persönlich. Dabei entschied sich der Experte, vorerst drei Häuser noch zu sperren. Im Laufe des Sonntags soll es zu einer neuerlichen Gefahrenabschätzung kommen.

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