Großeinsatz
Nach Dorotheum-Überfall: Mutmaßlicher Räuber in U-Haft
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von Quelle: APA, JOYN NewsWIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0319 VOM 6.8.2026 - Illustration zu den Themen: Polizei / Polizeiabsperrung / Absperrband / Polizeieinsatz. Im Bild: Eine Polizeiabsperrung und Einsatzkräfte der Polizei am Donnerstag, 6. August 2026, anlässlich eines Großeinsatzes der Wiener Polizei in einem Standort des Dorotheums in Wien-Währing.
Bild: APA/APA/THEMENBILD/TOBIAS STEINMAURER
Eine Woche nach dem Überfall auf eine Dorotheum-Filiale in Wien-Währing sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Der 36-Jährige zeigte sich geständig und gab Spielschulden als Motiv für die Tat an.
Das Landesgericht für Strafsachen Wien hat am Mittwoch die Untersuchungshaft über jenen 36-Jährigen verhängt, der vergangene Woche eine Filiale des Dorotheums in Wien-Währing überfallen haben soll. Als Haftgründe wurden Flucht- und Tatbegehungsgefahr angenommen. Die Untersuchungshaft gilt vorerst für 14 Tage.
Der Beschuldigte hat die Tat laut bisherigen Einvernahmen gestanden. Nach eigenen Angaben habe es sich um eine Kurzschlussreaktion gehandelt. Als Motiv nannte der Mann Spielschulden. Zudem ist der 36-Jährige bereits einschlägig vorbestraft.
Polizeieinsatz mit Cobra und WEGA
Der Überfall hatte am vergangenen Donnerstag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der maskierte Täter war mit einer Luftdruckpistole bewaffnet in die Filiale eingedrungen und hatte Schmuck an sich genommen. Als die Polizei rasch am Tatort eintraf, flüchtete er jedoch über einen Hinterausgang und ließ die Beute zurück. Weil zunächst eine mögliche Geiselnahme befürchtet wurde, standen unter anderem Cobra, WEGA und die Diensthundeeinheit im Einsatz.
Entscheidend für die Ermittlungen waren schließlich die Fingerabdrücke des Verdächtigen. Diese konnten mit bereits in der Polizeidatenbank gespeicherten Spuren abgeglichen werden. Nachdem die Identität des Mannes feststand, wurde er am Sonntagabend in der Nähe seiner Wohnung in Wien-Währing festgenommen.
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