Reaktion auf Geopolitik
ESC ändert Regeln: Gastgeber darf kein Konfliktland sein
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von Quelle: APA, JOYN News:newstime
ESC-Siegerin Dara in Sofia gefeiert
Videoclip • 36 Sek • Ab 12
Der Eurovision Song Contest bekommt neue Regeln. Künftig soll der Wettbewerb nicht mehr automatisch im Siegerland stattfinden, wenn dort Sicherheitsrisiken oder geopolitische Konflikte bestehen. Zudem erhöht die Europäische Rundfunkunion das Mindestalter für Teilnehmende.
Das Wichtigste in Kürze
Der ESC darf künftig nicht mehr in Ländern mit bewaffneten Konflikten oder Sicherheitsrisiken stattfinden.
Die EBU verschärft außerdem die Regeln: Künstler müssen künftig mindestens 18 Jahre alt sein.
Welche weiteren Änderungen geplant sind und warum sie eingeführt werden, liest du hier.
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat ihr Regelwerk für den Eurovision Song Contest überarbeitet. Künftig kann ein Siegerland von der Austragung ausgeschlossen werden, wenn bewaffnete Konflikte, eine instabile Sicherheitslage oder andere geopolitische Risiken die Durchführung des Wettbewerbs gefährden. In solchen Fällen soll die EBU einen alternativen Gastgeber bestimmen. Bei Bedarf kann dafür auch eine unabhängige Sicherheitsbewertung eingeholt werden.
Höheres Mindestalter für Teilnehmende
Neben den neuen Sicherheitsbestimmungen hebt die EBU auch das Mindestalter für Künstlerinnen und Künstler von 16 auf 18 Jahre an. Damit sollen junge Menschen besser vor dem Druck des internationalen Musikwettbewerbs geschützt werden. Zudem wird ausdrücklich festgelegt, dass die Lead-Stimme eines Auftritts live gesungen werden muss und nicht durch vorproduzierte Gesangsspuren ersetzt werden darf.
Laut ESC-Direktor Martin Green sollen die Anpassungen Fairness und Transparenz des Wettbewerbs stärken. Der nächste Eurovision Song Contest findet nach dem Sieg der Sängerin Dara in Bulgarien statt. Der ESC gilt als größter Musikwettbewerb der Welt und erreicht jedes Jahr ein Millionenpublikum.
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