Potapova hat gegen Titelverteidigerin Gauff "einen Plan"

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von Agenturen

Potapova gewann die jüngsten zwei Duelle mit Gauff

Bild: APA/APA (AFP)/OSCAR DEL POZO


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Ein echtes Tennis-Schmankerl wartet in der dritten Runde der French Open auf Anastasia Potapova. Österreichs Nummer eins bekommt es dort mit Titelverteidigerin Coco Gauff zu tun und blickt dem Duell voller Begeisterung entgegen. "Ich freue mich sehr darauf", sagte Potapova vor dem Treffen mit der Nummer vier der Welt. Nicht zuletzt die Aussicht auf ein Spiel auf einem der Haupt-Courts lässt das Herz der gebürtigen Russin höher schlagen. "Ich liebe das, dafür spielen wir."

Das Stelldichein mit Gauff ist der Lohn für einen kämpferischen Auftritt in der zweiten Runde, in der sich die 25-jährige Potapova am Donnerstag von einem Satzrückstand gegen die Britin Katie Boulter nicht beeindrucken ließ und sich gegen die Nummer 71 der Welt schließlich 5:7,6:4,6:2 durchsetzte. Damit erreichte sie zum sechsten Mal in ihrer Karriere bei einem Major die dritte Runde - bisher freilich auch eine Art gläserne Decke. Nur einmal - 2024 in Paris - gelang ihr der Achtelfinaleinzug. Damals unterlag sie dort dem späteren Champion Iga Swiatek.

Die 22-jährige Gauff feierte am Donnerstag mit dem 6:3,6:2 gegen die Ägypterin Mayar Sherif ihren 80. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. Die US-Amerikanerin ist damit die erste Frau seit Maria Sharapova 2008, die diese Marke vor ihrem 23. Geburtstag erreicht. Sie ist für Potapova keine Unbekannte. 2023 in Stuttgart auf Sand (6:2,6:3) und in Miami auf Hardcourt (6:7/8,7:5,6:2) verließ die damals noch für Russland spielende Potapova als Siegerin den Platz, davor setzte es zwei Niederlagen. "In den letzten beiden Duellen habe ich herausgefunden, was ihr nicht liegt", meinte Potapova. "Ich habe einen Plan. Die Schlüssel werden es sein, bis zum letzten Punkt zu kämpfen und dem Spielplan zu folgen."

"Ich mag das Publikum"

Vor über zehntausend Zuschauern aufzutreten, sei ein weiterer Motivationsschub. "Ich habe nie ein Problem damit gehabt, auf den großen Plätzen zu spielen. Ich genieße das, fühle mich dort wohl. Ich mag das Publikum, das war schon als Nachwuchsspielerin so", erklärte sie. Das passt auch bestens zu ihren durchaus emotionalen Auftritten. "Ich bin kein ruhiger Mensch, es stört mich nicht, im Zentrum zu stehen. Das ist meine Art, mit Problemen am Court umzugehen. Solange ich rede, fluche oder meinen Schläger schmeiße, gebe ich mein Bestes. Wenn ich einmal nichts mehr rede, dann ist es vorbei."

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