Prozess nach mutmaßlichem Mord auf der Donauinsel

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von Agenturen

Am Mittwochmorgen beginnt am Landesgericht der Mordprozess

Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH


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Zwei 43-jährige Männer müssen sich am Mittwoch am Landesgericht Wien wegen des Vorwurfs des Mordes verantworten. Laut Anklage sollen sie im August 2025 einen 37-jährigen Mann ohne Obdach in der Donau ertränkt haben, indem sie seinen Kopf unter Wasser drückten. Zuvor sollen sie ihm mit den Fäusten heftig ins Gesicht geschlagen haben. Passanten hatten die Leiche damals entdeckt, sie wurde von Einsatzkräften in der Neuen Donau bei der Nordbrücke geborgen.

Relativ schnell ging die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Darauf deuteten Schleifspuren am Tatort und auch die Verletzungen des Getöteten hin: Eine Obduktion hatte stumpfe Gewalteinwirkung im Kopfbereich attestiert. Wie lange die Leiche im Wasser war, blieb aber unklar. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der angeklagte Mord zwischen dem 16. und 19. August 2025 verübt wurde. Am 23. August bzw. 24. Oktober 2025 waren die beiden Angeklagten festgenommen worden. Der Tat soll eine Auseinandersetzung der drei Obdachlosen vorangegangen sein. Bei einem Schuldspruch durch das Schwurgericht drohen den beiden Polen zehn bis 20 Jahre oder lebenslange Haft.

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