Rybakina in Paris out - Djokovic, Zverev, Swiatek weiter
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von AgenturenMit Hilfe "von oben" in Runde drei: Novak Djokovic
Bild: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON
Elena Rybakina und die French Open, das ist weiter keine Liebesgeschichte: Die Australian-Open-Siegerin und aktuelle Weltranglisten-Zweite unterlag in der zweiten Runde überraschend der Ukrainerin Julia Starodubtsewa nach 2:28 Stunden 6:3,3:6,6:7(4). Tennis-Legende Novak Djokovic rang mit Valentin Royer auch den zweiten Franzosen in Folge 6:3,6:2,6:7(7),6:3 nieder und die vierfache Paris-Siegerin Iga Swiatek feierte einen fehlerreichen 6:2,6:3-Sieg über Sara Bejlek (CZE).
Der "Djoker" setzte sich auf dem Court Philippe Chatrier nach 3:43 Stunden durch und gab wie im ersten Match einen Satz ab. Der 39-jährige Serbe hätte sich einige Kräfte sparen können, hätte er im Tiebreak des dritten Satzes gleich seinen ersten Matchball genutzt. "Kompliment an ihn, er hat sich im dritten Satz sehr gesteigert. Aber es war auch meine Schuld, ich habe zweimal mit Break im Rücken aufgeschlagen", sagte ein sichtlich erleichterter Djokovic. "Ich hoffe, dass ich jetzt bis zum Ende des Turniers auf keinen Franzosen mehr treffe", meinte er in Richtung des Publikums. Den Fans wäre es wohl auch recht, denn viele schienen zerrissen und wollen den Superstar weiter siegen sehen.
Keine Mühe hatte der auf Position zwei eingestufte Deutsche Alexander Zverev beim 6:4,6:2,6:2 gegen den Tschechen Tomas Machac. Dramatische Szenen gab es nach dem verwandelten Matchball von Jakub Mensik im Duell mit Mariano Navone zu sehen. Der Tscheche sackte nach einem erfolgreichen 4:41-Stunden-Fünfsatz-Krimi bei 31 Grad auf dem Platz in sich zusammen. Offensichtlich von Krämpfen geschüttelt, gab der 20-Jährige mit der Hand Zeichen, dass er Hilfe benötigt. Nach einer Behandlung und ein paar Minuten konnte er mit Hilfe auch wieder aufstehen und verließ humpelnd den Court.
Rybakina als zweite Top-Ten-Spielerin out
Rybakina drehte im dritten Satz einen 2:4-Rückstand zum 5:4, im Matchtiebreak, das bei den Majors im Entscheidungssatz bis zehn gespielt wird, war dann die Außenseiterin stärker. Rybakina ist nach Jessica Pegula die zweite Top-Ten-Spielerin, die vorzeitig ausgeschieden ist. Für die Weltranglisten-55. Starodubtsewa war es der erste Sieg über eine Top-fünf-Spielerin. Rybakina hatte am Ende nicht weniger als 71 unerzwungene Fehler verbucht. Ausgeschieden ist mit der Italienerin Jasmine Paolini auch die Nummer 13 des Turniers, sie unterlag der Argentinierin Solana Sierra 6:3,4:6,3:6.
Nicht so viel Mühe wie in der ersten Runde hatte Mitfavoritin Elena Switolina, die der Spanierin Kaitlin Quevedo beim 6:0,6:4 keine Chance ließ und auch eine dritte starke Ukrainerin steht unter den letzten 32: Marta Kostjuk (Nr. 15) besiegte die US-Amerikanerin Katie Volynets 6:7(4),6:3,6:3. Switolina hatte sich mit dem Titel in Rom, Kostjuk mit jenem in Madrid für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres empfohlen. Swiatek kam vom Ergebnis her sicher weiter, 38 unerzwungene Fehler können aber auch nicht der Maßstab für die vierfache French-Open-Siegerin sein.
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