Salzburg-Coach Beichler übt vor Saisonabschluss Selbstkritik
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von AgenturenBeichler hat die Ziele mit Salzburg verpasst
Bild: APA/APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER/EXPA/ REINHARD EISENBAUER
Angesichts der schwächsten Saisonplatzierung seit dem Einstieg von Red Bull 2005 hat Salzburg-Trainer Daniel Beichler vor der letzten Fußball-Bundesliga-Runde gegen Hartberg am Sonntag auf Schönfärberei verzichtet. "Ich werde keine Ausflüchte suchen, ich bin als Trainer in der Verantwortung, und wenn ich auf die drei Monate schaue, war es nicht zufriedenstellend, wie viele oder wenige Punkte wir geholt haben", sagte Beichler am Freitag.
Der 37-Jährige hatte im Februar die Nachfolge von Thomas Letsch angetreten und hat mit dem finanziellen Ligakrösus das Ziel, beide nationalen Titel zu holen, verpasst. "Wir können uns nichts davon kaufen, dass wir in einer Vielzahl von Spielen besser waren. Wir waren zu wenig erfolgreich als Club", meinte Beichler. "Wenn man es ganzheitlich sieht, ist in den letzten drei Saisonen unter fünf Trainern nicht das erreicht worden, was der Anspruch des Clubs ist. Es wird also auch andere Gründe geben."
Lainer vermisst Größe im Kader
Zumindest einen Grund dafür, dass für Salzburg in der Liga höchstens Platz drei hinter dem LASK und Sturm Graz herausschaut, sieht Routinier Stefan Lainer auch in der Kaderzusammenstellung. "Es hat uns die Lufthoheit gefehlt, es macht sicher Sinn im Kader ein bisschen was zu verändern, damit wir da besser aufgestellt sind", sagte der Rechtsverteidiger. Beichler meinte zum Thema Neuverpflichtungen: "Es geht nicht darum, dass die Neuzugänge teuer sind, sondern die Richtigen."
Ein Lichtblick - zumindest für das Budget - waren die lukrativen Verkäufe von Joane Gadou nach Dortmund und Jannick Schuster zu Brentford. Die beiden Innenverteidiger könnten Salzburg kolportierte bis zu 40 Millionen Euro einbringen. Schusters Wechsel in die englische Premier League wurde am Freitag offiziell. "Es ist in einer schwierigen Situation für den Club ein cooles Zeichen, ein guter Erfolg, der Bursche ist seit der U14 bei uns, und hat jetzt die Möglichkeit, in die Premier League zu wechseln. Das tut im Moment jedem gut im Club", sagte Beichler.
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