Sechs Verletzte
Gasexplosion bei Firma in Leoben: Eine Person in Lebensgefahr
Veröffentlicht:
von Quelle: APA, JOYN NewsBild: APA/APA/Archiv/JAKOB GRUBER
Bei einer Gasexplosion auf einem Firmenareal in Leoben sind am Mittwochnachmittag sechs Arbeiter verletzt worden. Ein Mann wurde lebensbedrohlich verletzt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei sowie drei Rettungshubschrauber standen im Einsatz. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar - das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt in dem Fall.
Zu der Gasexplosion kam es den Informationen zufolge gegen 17.15 Uhr in einem Bereich der Firma, wo Baucontainer standen. Zu diesem Zeitpunkt dürften dort in der Nähe mehrere Bauarbeiter mit Arbeiten beschäftigt gewesen sein.
Besonders schwer erwischte es einen 58-jährigen, gebürtigen Bosnier aus Wels in Oberösterreich: Er trug lebensbedrohliche Verletzungen davon. Zwei Leobener im Alter von 53 und 56 Jahren wurden ebenfalls schwerst verletzt. Alle drei wurden nach der Erstversorgung mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser in Graz (LKH) bzw. Wien (AKH) geflogen, wo sie intensivmedizinisch betreut werden.
Ein weiterer, 53-jähriger Leobener sowie ein 33-Jähriger aus dem Murtal wurden leicht verletzt. Sie kamen ins LKH Murtal in Judenburg. Ein 47-jähriger Arbeiter verletzte sich leicht an der Hand, als er Erste Hilfe leistete. Er wurde ambulant behandelt.
Ermittlungen laufen
Brandermittler des LKA Steiermark sind dabei, die Explosionsursache zu ermitteln. Im Einsatz standen neben den Polizeikräften auch 36 Feuerwehrleute sowie 16 Rotkreuz-Sanitäter.
Mehr entdecken

Wien
Kurioser Überfall: Räuber attackiert Mann mit Kochtopf

Wetter
Hitzewelle in Österreich: Tropische 36 Grad, zahlreiche Gewitter und Hagel

Wien und Niederösterreich
Rückzugsorte bei Hitze: Caritas eröffnet wieder Klimaoasen

"Ertrinken passiert lautlos"
Hitze: Samariterbund mahnt zu Vorsicht beim Baden

"Erleichterte Verwaltungswege"
Ab sofort: Diese neuen Funktionen hat ID Austria

Nächster WM-Gegner
Größter Druck weg: Nun wollen die ÖFB-Kicker Argentinien ärgern
