Burgenland
17-Jährige starb nach OP: Ermittlungen gegen drei Ärzte
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsFür die Teenagerin kam jede Hilfe zu spät
Bild: APA/APA/THEMENBILD/GEORG HOCHMUTH
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ermittelt nach dem Tod eines Mädchens gegen drei Ärzte. Die 17-Jährige war vergangenen Dezember in bereits lebensbedrohlichem Zustand ins Spital eingeliefert worden und nach einer Notoperation gestorben. Die Todesursache war ein Multiorganversagen, zu dem eine perforierte Blinddarmentzündung geführt hatte.
Das Wichtigste in Kürze
Nach dem Tod einer 17-Jährigen infolge einer verschleppten Blinddarmentzündung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Ärzte.
Ein Gutachten soll klären, ob die Erkrankung früher hätte erkannt werden müssen.
Die junge Frau dürfte bereits vor der Einlieferung ins Spital in Behandlung gewesen sein. Sie wurde dann mit der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert, trotz aller Bemühungen starb die Patientin dann jedoch, hieß es im Dezember.
Weiteres Gutachten in Auftrag gegeben
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gab eine Obduktion in Auftrag, deren Ergebnis am Dienstag vorlag. Das Mädchen starb an Multiorganversagen bei einer Blutvergiftung aufgrund einer Bauchfellentzündung. Ursächlich hierfür war eine perforierte Blinddarmentzündung.
Nun wird gegen drei behandelnde Ärzte, darunter ein Allgemeinmediziner, ermittelt. Ein weiteres Gutachten soll nun klären, zu welchem Zeitpunkt die Grunderkrankung hätte erkannt werden können bzw. müssen, hieß es zur APA. Wann mit einer etwaigen Anklage oder der Einstellung zu rechnen ist, lässt sich noch nicht abschätzen.
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