Tödlicher Zellenbrand in Eisenstadt: Insasse hatte Feuerzeug

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von Agenturen

Ermittlungen zum Feuer in der Justizanstalt laufen noch

Bild: APA/APA/THEMENBILD/ROBERT JAEGER


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Der Häftling, der am Samstagabend bei einem Brand in seiner Zelle in der Justizanstalt Eisenstadt ums Leben gekommen ist, dürfte das Feuer mit einem Feuerzeug selbst entzündet haben. Das teilte das Justizministerium am Montag auf APA-Anfrage mit. Der Mann habe sich in Strafhaft im Normalvollzug befunden. In dieser Vollzugsform sei es den Insassen erlaubt, in den Hafträumen zu rauchen, hieß es.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand könne eine zufällige oder technische Brandursache ausgeschlossen werden, so das Ministerium. Die polizeilichen Erhebungen und die interne Prüfung zur Klärung der näheren Umstände liefen am Montag aber noch.

Der Insasse soll seine Haftraumtür am Samstagabend mit Inventar verbarrikadiert und anschließend ein Feuer gelegt haben. Trotz des schnellen Einschreitens der Bediensteten sowie der Feuerwehr und eines Notarztes konnte er nicht mehr gerettet werden. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justizanstalt wurde die Inanspruchnahme des psychologischen Dienstes angeboten.

(S E R V I C E - Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at)

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