Iran-Krieg

US-Militär führte Vergeltungsschläge gegen Iran aus, Teheran reagiert mit Gegenangriff

Veröffentlicht:

von JOYN News

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Nach Hubschrauber-Abschuss: USA greifen Iran an

Videoclip • 01:32 Min • Ab 12


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Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran haben die USA Vergeltungsangriffe auf den Iran ausgeführt. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump handle es sich um eine "sehr starke, sehr kraftvolle" Antwort auf den Hubschrauber-Abschuss. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf US-Stützpunkte in der Golfregion.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA griffen nach dem Abschuss eines Apache-Hubschraubers iranische Militäranlagen an.

  • US-Präsident Donald Trump sprach von einer starken Vergeltungsaktion.

  • Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Ziele in der Region und kündigte an, keine Bedrohung unbeantwortet zu lassen.

"Dies ist eine Reaktion auf das, was sie letzte Nacht ... mit unserem Hubschrauber gemacht haben", sagte Trump dem US-Sender ABC News. "Die Reaktion sollte sehr stark, sehr kraftvoll ausfallen - und genau das ist sie auch."

Iran will "keine Bedrohung unbeantwortet lassen"

"Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen", schrieb der iranische Außenminister Abbas Araqchi in der Nacht auf Mittwoch auf der Plattform X. "Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen", fügte er hinzu.

Der Iran reagierte mit Vergeltungsanschlägen US-Stützpunkten: Offenbar wurden Ziele in Bahrain und Kuwait angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das dortige Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Auch ein US-Stützpunkt in Jordanien sei angegriffen worden, hieß es. Die iranischen Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

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US-Militär erklärt Angriffe für beendet

Das US-Militär erklärte die Angriffe noch in der Nacht für beendet. Wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, sind die "Verteidigungsschläge" gegen den Iran abgeschlossen. Dabei seien iranische Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen im Bereich der Straße von Hormuz bombardiert worden, hieß es.

Der Angriff erfolgte laut US-Medien in drei Wellen. Das Militär sprach von einer "verhältnismäßigen" Antwort auf den iranischen Abschuss des Apache-Hubschraubers vor Omans Küste. Die US-Streitkräfte seien zudem bereit, sich weiter gegen "ungerechtfertigte iranische Aggressionen" zu verteidigen.

Trump hatte zuvor erklärt, "dass die Iraner in der vergangenen Nacht einen unserer hochmodernen Apache-Hubschrauber abgeschossen haben während einer Patrouille in der Straße von Hormuz". Die Piloten seien zwar unverletzt gerettet worden, die USA müssten dennoch "gezwungenermaßen auf diesen Angriff reagieren".


Trump sprach eigentlich von Abkommen, dann folgte Angriff

Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump die Chance auf ein baldiges Abkommen optimistisch bewertet. "Wir befinden uns in den letzten Zügen dessen, was ein sehr, sehr gutes Abkommen sein wird", sagte er und stellte einen Abschluss der Verhandlungen in den kommenden "zwei oder drei Tagen" in Aussicht. Der US-Präsident hatte in den vergangenen Wochen schon mehrmals eine baldige Einigung mit Teheran in Aussicht gestellt. Bisher kam es jedoch zu keiner offiziellen Einigung.

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