Vatikan kann komplett auf Solarstrom setzen

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von Agenturen

Dank Fotovoltaik-Anlage nördlich von Rom

Bild: APA/APA/AFP/ANDREJ ISAKOVIC


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Als erster Staat der Welt kann der Vatikan demnächst mehr Solarstrom produzieren, als er selbst verbraucht. Ein völkerrechtlicher Vertrag mit Italien, der dies ermöglicht, ist am Donnerstag in Kraft getreten. Das teilte das vatikanische Presseamt mit, berichtete Kathpress am Donnerstag. Demnach kann der Vatikan nun auf einem rund 420 Hektar großen Gelände nördlich von Rom eine riesige Fotovoltaik-Anlage errichten, die etwa zehnmal größer ist als der Vatikanstaat selbst.

Die Idee zur Umnutzung des Geländes, das bisher für Sendemasten des Radio Vatikan genutzt wurde, geht auf Papst Franziskus (2013-2025) zurück. Laut dem nun in Kraft getretenen Vertrag speist der Vatikan künftig den bei Ponte Galeria gewonnenen Solarstrom ins italienische Netz ein und kann umgekehrt kostenlos Strom aus diesem Netz beziehen. Wenn der auf vatikanischem Terrain erzeugte Strom den Eigenbedarf des kleinsten Staates der Welt übertrifft, geht die überzählige Energie ins Eigentum des italienischen Staates über.

Wenn der Vatikan das gesamte ihm gehörende Gelände bei Ponte Galeria mit Solar-Paneelen bedecken würde, könnte er bis zu 200 Millionen Kilowattstunden jährlich produzieren. Das wäre mehr als das Zehnfache des Eigenbedarfs des kleinsten Staates der Welt.

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