Valorisierungsgesetz
Ab 2027: Wien erhöht Gebühren für Wasser, Kanal und Müll
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von Quelle: APA, JOYN NewsWIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ Ein Glas Leitungswasser aufgenommen am Donnerstag, 18. August 2022, in Wien. Illustration zum Thema Trinkwasser und Wasserversorgung.
Bild: APA/APA/THEMENBILD/GEORG HOCHMUTH
Wien erhöht die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll um bis zu 4,6 Prozent. Die neuen Preise werden laut der Stadt ab Jänner 2027 gelten. Die Maßnahme basiert auf dem geltenden Valorisierungsgesetz. Dieses sieht vor, dass jeweils zur Jahresmitte geprüft wird, ob der Verbraucherpreisindex (VPI) seit der letzten Erhöhung um drei Prozent oder mehr gestiegen ist. Bei den genannten Gebühren ist dies der Fall.
Das Wichtigste in Kürze
Wien erhöht ab Jänner 2027 die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll um rund 4,5 bis 4,6 Prozent, da der Verbraucherpreisindex entsprechend gestiegen ist.
Die Parkgebühren bleiben unverändert, während die Mehreinnahmen unter anderem in die Wasser- und Kanalinfrastruktur fließen.
Zuletzt erfolgte die an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelte Valorisierung in den betreffenden Bereichen Anfang 2025. Seither hat sich der Wert bei Wasser und Abwasser um 4,6 Prozent erhöht. Der Tarif für die Müllabfuhr ist um 4,5 Prozent angestiegen. Somit wird nun entsprechend angehoben.
Keine Anhebung bei Parkgebühren
Konkret steigt der Preis für einen Kubikmeter Wasser um 10 Cent. Statt bisher 2,27 Euro sind damit künftig 2,37 Euro zu berappen. Ähnlich ist das Plus bei der Kanalgebühr. Diese steigt von 2,49 auf 2,60 Euro, also um 11 Cent.
Das Parken ist zuletzt 2026 teurer geworden. Hier wurde der Schwellenwert nicht überschritten, teilte die Stadt mit. Für kommendes Jahr wurde darum keine Preiserhöhung verkündet.
Im Rathaus wird betont, dass die Einnahmen direkt in die städtische Infrastruktur fließen. Allein in die Wasserversorgung werde jährlich 130 Mio. Euro investiert, heißt es. Das öffentliche Kanalnetz werde zudem bis 2031 um insgesamt 380 Mio. Euro saniert bzw. ausgebaut.
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