Wiener FPÖ startet "Kurswechsel"-Tour

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von Agenturen

Die FPÖ tourt durch die Bezirke

Bild: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER


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Die Wiener FPÖ will ihre Kritik an der Stadtregierung im Rahmen einer "Kurswechsel"-Tour artikulieren. Die Kampagne wurde am Dienstag in einer Pressekonferenz angekündigt. Anprangern wird man dabei unter anderem die Budget-Situation der Stadt und die Belastung der Bevölkerung durch Einsparungen, wie Parteichef Dominik Nepp erläuterte. Mit auf die Reise geht auch ein Foodtruck, der Leberkäse im Angebot hat.

"Wien braucht einen Kurswechsel", zeigte sich Nepp überzeugt. Während das Defizit steige werde die Bevölkerung mit "herzlosen Grauslichkeiten" konfrontiert. Öffi-Tickets, Müll oder die Fernwärme würden immer teurer werden. Bei Wiener Wohnen fehle das Geld ebenfalls an allen Ecken und Enden, beklagte der FPÖ-Chef. Zudem werde Wien immer unsicherer, auch weil Polizisten fehlen würden. Nepp sprach sich weiters für ein Herabsetzen der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre aus.

Kritik an "Bildungskollaps"

Klubobmann Maximilian Krauss verwies auf die seiner Ansicht nach massiven Defizite im Integrationsbereich. Diese hätten etwa zu einem "Bildungskollaps" geführt, befand er. Zeigen würde sich dies in der hohen Zahl an Volksschülern mit schlechten Deutschkenntnissen. Im FPÖ-regierten Wels, wo laut jüngsten Zahlen der Anteil der außerordentlichen Schüler sogar noch höher als in Wien ist, nehme sich der dortige Bürgermeister dem Problem nun an, versicherte Krauss. In Wien sei Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) hingegen völlig überfordert.

Ihre Kritik wollen die Wiener Blauen nun auch im Rahmen einer Tour durch die Stadt artikulieren. Diese soll in jedem Bezirk Station machen. FPÖ-Funktionäre verteilen dort nicht nur Leberkäse, sondern werden auch das Gespräch mit Passantinnen und Passanten suchen, hieß es.

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