In Italien verunglückt
Baumgartner soll an "speziellem Ort" verabschiedet werden
Aktualisiert:
von JOYN NewsBild: APA/APA/BARBARA GINDL/BARBARA GINDL
Die Leiche des in Italien verunglückten Felix Baumgartner wird nach Salzburg überstellt. Genaueres zum Begräbnis ist noch nicht bekannt. Einer seiner Wegbegleiter erklärte nun, dass eine öffentliche Verabschiedung an einem speziellen Ort geplant sei.
Das Wichtigste in Kürze
Der Extremsportler wird nach Salzburg überführt.
Eine "öffentliche Verabschiedung an einem speziellen Ort" ist in Planung, Details folgen noch.
Öffentliche Verabschiedung geplant
Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass Extremsportler Felix Baumgartner während seines Italien-Urlaubs mit einem Motor-Paraglider verunglückte. Der Leichnam des 56-Jährigen werde gerade nach Salzburg überstellt, wo das Begräbnis stattfinden soll.
Im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" gab Baumgartners langjähriger Wegbegleiter Klaus Pollhammer mehr Details zum geplanten Begräbnis. Es werde eine "öffentliche Verabschiedung an einem speziellen Ort geben", sagte er. Mehr könne er aber noch nicht sagen, Näheres sei in finaler Klärung.
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Pollhammer habe täglich mit Baumgartner telefoniert. Er habe einen "absoluten Freund und großartigen Menschen" verloren, so Pollhammer.
"Harte Schale, weicher Kern"
Er wolle Felix so in Erinnerung behalten, wie er für ihn war. "Wenn jemand das Sprichwort 'Harte Schale, weicher Kern' verkörpert hat, dann war es Felix", so sein Freund. Er habe auch gegenüber seinen Engsten knallhart sein können. Aber nur, weil er etwas aufrütteln wollte.
Das hat er auch in der Öffentlichkeit gerne getan - mit teils antidemokratischen und frauenfeindlichen Meldungen. "Felix war halt jemand, der sich seinen Mund nicht verbieten ließ - ohne Rücksicht auf Konsequenzen", so Pollhammer.
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Vor allem seine Aussage, es brauche ein "gemäßigte Diktatur" polarisierte. Da sei Baumgartner aber "bewusst und gern ungenau interpretiert worden", so Pollhammer. Er sei "natürlich ein Demokrat" gewesen. "Aber man muss auch in einer Demokratie darauf schauen, dass sie eine Demokratie bleibt", erklärt er.
Mit seinem Sprung aus der Stratosphäre auf die Erde habe er aber Weltruhm erreicht. Er sei aber auch ein bodenständiger Mensch geblieben - und das bis zum Schluss.
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