Auf dem Weg nach Tel Aviv
Bombendrohung: AUA-Flugzeug in Sofia zwischengelandet
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von Quelle: APA, JOYN NewsZIB 8:00
AUA-Maschine nach Drohung in Sofia zwischengelandet
Videoclip • 20 Sek
Ein Flugzeug der AUA ist am Sonntagabend nach einer Drohung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zwischengelandet. Die Maschine war auf dem Weg vom israelischen Tel Aviv nach Wien, bestätigte das Unternehmen auf APA-Anfrage entsprechende Medienberichte. Wie Ö3 in der Nacht auf Montag berichtete, ist das Flugzeug mittlerweile in Wien angekommen. Die AUA bestätigte, dass der Flug mit allen Fluggästen noch in der Nacht nach Wien weitergeführt wurde.
Eine Drohung habe die Zwischenlandung des Flugs OS82 in Sofia notwendig gemacht, hieß es am Montag von den Austrian Airlines. Der Flug sei am Sonntagabend um 20.42 Uhr MESZ sicher in Sofia gelandet. "Im Zuge der Durchsuchung des betroffenen Flugzeugs, der Fluggäste und der Crew konnte keine Gefährdung festgestellt werden." An Bord waren 51 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Die Sicherheit der Fluggäste und Crews habe stets oberste Priorität.
Wie die israelische Zeitung "Haaretz" meldete, soll es um eine "mutmaßliche Bombendrohung" gehandelt haben. Die AUA soll von einem österreichischen Staatsbürger, der sich nicht an Bord des Flugzeugs befand, eine dementsprechende Warnung erhalten haben, berichtete das Blatt. Bereits vergangenen Dienstag waren laut "Jerusalem Post" zwei Flüge der US-amerikanischen Delta Air Lines von Bombendrohungen betroffen, welche sich aber als Fehlalarme herausstellten.
MiG-29 zur Begleitung der AUA-Maschine losgeschickt
Die Nachrichtenagentur AFP meldete, dass nach Angaben von Flightradar24 das Flugzeug in den rumänischen Luftraum eingetreten war, bevor es nach Süden abdrehte und zurück in Richtung Bulgarien flog, um dann in Sofia zu landen. Laut der Flugdatenplattform ADS-B Exchange gab das Flugzeug zur gleichen Zeit ein Notsignal ab. Nach Angaben des bulgarischen Verkehrsministeriums schickte die Luftwaffe des Landes einen Kampfflieger vom Typ MiG-29 zur Begleitung der AUA-Linienmaschine los.
Laut dem Verkehrsministerium in Sofia wurde ein Krisenstab eingerichtet. Die zuständigen Behörden hätten eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
Kapitän einer Flydubai-Maschine mit Rettungsaxt attackiert
Ende vergangenen Monats hatte der Co-Pilot einer Flydubai-Maschine auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den Flugkapitän der Maschine mit einer Rettungsaxt angegriffen. Passagiere konnten den Angreifer überwältigen, eine an Bord mitreisende zweite Cockpit-Crew landete die Maschine mit 166 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern sicher in Saudi-Arabien. Nach Angaben der emiratischen Ermittler wollte der aus dem Oman stammende Angreifer einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Tel Aviv verüben. Der Verdächtige befindet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Haft.
Anfang vergangener Woche hatte ein von der griechischen Insel Korfu kommendes Linienflugzeug versehentlich den Code 7500 gesendet, der auf eine Flugzeugentführung hinweist. Zudem war der Pilot zeitweise über Funk nicht erreichbar. Daraufhin begleiteten vorsorglich zwei Militärflugzeuge der deutschen Bundeswehr die Linienmaschine auf ihrem Weg zum Flughafen Nürnberg. Eine Überprüfung nach der sicheren Landung ergab laut Polizei keine Gefahr.
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