Niederösterreich
Munitionsteile lösten Großbrand im Föhrenwald aus
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von Quelle: APA, JOYN NewsST. EGYDEN AM STEINFELD - ÖSTERREICH: ++ HANDOUT ++ Bei einem Brand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ist die Feuerwehr am Mittwoch, 05. August 2026 im Großeinsatz gestanden. Eine Rauchsäule war von weitem zu sehen.
Bild: APA/APA/JÄGER/JGER
Ein Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) soll durch Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst worden sein. Diese Ursache wurde "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit" ermittelt, sagte Polizeisprecher Stefan Loidl am Freitag. Der in den Teilen enthaltene Phosphor soll sich in der Hitze selbst entzündet haben. Der Brand hatte sich am Mittwoch auf 100 Hektar ausgedehnt. Am Freitag waren 220 Helfer bei Nachlöscharbeiten im Einsatz.
In dem betroffenen Gebiet befindet sich eine stillgelegte Munitionsfabrik. Der Brand war am Mittwochnachmittag ausgebrochen, in den Abendstunden konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Mehr als 550 Feuerwehrmitglieder mit Dutzenden Fahrzeugen und mehrere Hubschrauber standen bei den Löscharbeiten im Einsatz. In der Nacht auf Freitag konnten laut Bezirkskommando "große Fortschritte" in der Bodenbrandbekämpfung erzielt werden.
Am Freitag wurden Glutnester nach wie vor mittels Drohne aufgespürt und abgelöscht. Nach einem Tausch der Einsatzkräfte in der Früh wurden die örtlichen Helfer von zwei Katastrophenhilfsdienst-Zügen sowie dem Sonderdienst Waldbrand unterstützt. Der Betrieb der Löschhubschrauber konnte mit 8.00 Uhr eingestellt werden. Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas dankte den Piloten und dem Sonderdienst Flugdienst, die "in den vergangenen zwei Tagen Unglaubliches geleistet haben". Ein Ende des Einsatzes war vorerst nicht absehbar.
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