Fußball
"Die Jagd ist eröffnet": Schnappt sich Mbappé bald Messis WM-Torrekord?
Veröffentlicht:
von Seyda GünPULS 24 Live
Argentinien besiegt ÖFB-Team: "Messi übertrifft alle Superlativen"
Videoclip • 08:13 Min
Die Fußball-Welt blickt aktuell auf den Zweikampf zweier Ausnahmestürmer. Der argentinische Superstar Lionel Messi führt mit 18 WM-Toren die Rangliste an, Frankreich-Star Kylian Mbappé liegt nur zwei Treffer dahinter. Auch wenn der Franzose einen "Wettstreit" von sich weist, verfolgen die Fußball-Fans das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Weltstars mit großer Spannung.
Das Wichtigste in Kürze
Die Fußball‑Welt verfolgt gebannt das Duell zweier Ausnahmestürmer: Lionel Messi führt mit 18 WM‑Toren die ewige Rangliste an, Kylian Mbappé liegt nach seinem Doppelpack nur noch zwei Treffer dahinter.
Während Messi seinen Rekord ausbaut, wächst die Spannung, wie lange er der Verfolgung des Franzosen noch standhalten kann.
Bereits vor dem ersten Anpfiff der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika war vielen Fußball-Fans bereits klar: Diese WM wird historische Momente hervorbringen. So fügte am Montag der argentinische Superstar Lionel Messi seiner beeindruckenden Karriere einen neuen Torrekord bei der WM hinzu. Der bald 39-Jährige erzielte beim 2:0-Sieg gegen Österreich seine WM-Tore Nummer 17 und 18. Damit überholte der Argentinier den bisherigen Rekordhalter, den deutschen Nationalspieler, Miroslav Klose (16 Tore) und übernahm die Spitze der ewigen WM-Torschützenliste.
"Ich kann nicht viel darüber nachdenken, ich genieße einfach diesen Moment. Ich bin sehr froh, dass ich das alles erreicht habe", sagte Messi im ARD-Interview. Wie lange der Argentinier die Spitze der WM-Torschützenliste behalten wird, ist ungewiss. Der Grund: Ein alter Bekannter könnte ihm den Rekord schon bald entreißen - Frankreichs Superstar Kylian Mbappé.
"Da gibt es keinen Wettstreit"
Nach dem gestrigen 3:0-Sieg gegen den Irak, bei dem Mbappé zwei Treffer erzielte, liegt er nur noch zwei Tore hinter Messis neu aufgestelltem Rekord. Die Fußball-Welt verfolgt den Zweikampf der beiden Ausnahmestürmer mit großer Aufmerksamkeit: "Die Jagd ist eröffnet", titelte die französische Zeitung L'Equipe nach Mbappés Doppelpack im Wetterchaos von Philadelphia und schrieb mit Blick auf das Unwetter, das für eine rund zweistündige Verzögerung gesorgt hatte: "Der Blitz schlug dreimal ein".
Von dem Fernduell möchte Mbappé nichts wissen. "Nein, da gibt es keinen Wettstreit. Leo hat schon immer Tore geschossen, er schießt sie jetzt und wird sie auch weiterhin schießen. Ich schaue nicht darauf, was er macht", betonte der französische Stürmerstar nach dem Irak-Spiel. Gleichzeitig spielte er auch den Kampf um die Torjägerkrone herunter: "Ich denke nicht an den Titel des Torschützenkönigs. Ich habe bei Weltmeisterschaften immer Tore geschossen, also mache ich mir darüber keine Sorgen", sagte er und wirkte angesichts der zahlreichen Fragen zum Rekordthema eher genervt als geehrt.
"Rekorde sind da, um gebrochen zu werden"
Große Unterstützung für die Leistung des 27-Jährigen gab es von Frankreich-Trainer Didier Deschamps. "Rekorde sind da, um gebrochen zu werden", so der Trainer nach Abpfiff. Deschamps beschrieb zudem Mbappés Rolle in der Nationalmannschaft pragmatisch: "Kylian ist hier, um Tore zu schießen. Das hat er gemacht."
Ob Mbappé Messis Rekord bereits bei dieser WM knacken wird, bleibt eine der spannendsten Fragen des Turniers. Für Frankreich könnten im Idealfall sechs weitere Spiele folgen, sollte die Nationalmannschaft das Finale erreichen.
Langfristig betrachtet scheint der Titel des Torschützenkönigs gar nicht unwahrscheinlich: Während Messi in Nordamerika seine letzte WM bestreitet, dürfte Mbappé noch mindestens ein weiteres Turnier vor sich haben. Dass der französische Superstar die Bestmarke früher oder später knackt, gilt als wahrscheinlich - ob ihm das heuer schon gelingt, bleibt abzuwarten.
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