13 getunte E-Scooter in Wien aus Verkehr gezogen

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++ ARCHIVBILD ++ Bis zu 66 km/h gemessen

Bild: APA/APA/dpa/Jens Büttner


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Die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und die Wiener Polizei haben am Samstag in den Bezirken Wieden und Mariahilf 13 getunte E-Scooter aus dem Verkehr gezogen. Im Rahmen der Schwerpunktaktion wurden insgesamt 69 E-Roller kontrolliert. Das schnellste manipulierte Gefährt erreichte 66 km/h. Gegen alle erwischten Lenker wurden Fahrverbote ausgesprochen, berichtete die Gruppe Sofortmaßnahmen am Montag in einer Aussendung.

Außerdem wurden bei den Kontrollen zwei Lenker wegen des Verdachts auf Suchtmittelbeeinträchtigung angehalten. Auch eine festgenommene Person wurde vermeldet. Diese hielt sich illegal in Österreich auf und war mit einem zuvor gestohlenen E-Scooter unterwegs. Ein Bolzenschneider sowie das aufgebrochene Schloss wurden sichergestellt. Darüber hinaus wurden zwei Fälle unbefugter Gewerbeausübung verzeichnet, ein offener Geldbetrag in Höhe von 115 Euro eingehoben und vier Fälle von Schwarzarbeit festgestellt. Das AMS war ebenfalls in die Schwerpunktaktion involviert.

"Manipulierte Geschwindigkeiten von bis zu 66 km/h auf einer Einkaufsstraße und das Fahren unter Drogen sind verantwortungslos und grob fahrlässig. Sie stellen ein enormes Sicherheitsrisiko für die Lenker sowie für andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dar", betonte Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, die Wichtigkeit solcher Schwerpunktaktionen.

Neue Regeln seit 1. Mai

Seit Freitag (1. Mai) gibt es in Österreich neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes in der Straßenverkehrsordnung (StVO). So gilt bei E-Bikes nunmehr eine Helmpflicht bis zum 14. Geburtstag, bei E-Scootern bis zum 16. Außerdem müssen Letztere mit Blinkern an den Lenkgriffen und Klingel ausgestattet sein, die Alkoholgrenze wurde auf 0,5 Promille gesenkt. Bei E-Bikes und Fahrrädern gelten weiterhin 0,8 Promille.

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