2.400 Katzen und Hunde im Wiener Tierquartier aufgenommen
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von AgenturenGefundene Tiere werden oft nicht abgeholt
Bild: APA/APA/HANS KLAUS TECHT/HANS KLAUS TECHT
Im vergangenen Jahr wurden in Wien insgesamt 2.388 Hunde bzw. Katzen neu im Wiener Tierquartier aufgenommen und versorgt. Das teilten Veterinäramt und Tierquartier am Dienstag mit. Ein Teil der Neuankömmlinge wurde in Obhut genommen, weil die Besitzer etwa erkrankt oder verstorben sind. Die anderen wurden in der Stadt gefunden. Besonders auffällig ist laut der Aussendung die geringe Rückführungsquote.
Von rund 300 aufgefundenen Hunden wurde nur etwa die Hälfte wieder abgeholt, bei über 1.100 Katzen sogar nur rund ein Viertel. Viele Tiere sind zwar gechippt, jedoch nicht korrekt registriert. Das erschwere eine Rückführung deutlich, hieß es.
Zahlreiche Tiere vermutlich ausgesetzt
"In Wien gibt es keine Streunerhunde, jeder Fundhund hatte zuvor ein Zuhause. Bei vielen Katzen können wir aufgrund des Verhaltens und des Pflegezustandes ebenfalls sagen, dass sie Menschen gehört haben", berichtete Ruth Jily, die Leiterin des Veterinäramtes. Das Fundtierservice stehe rund um die Uhr zur Verfügung, es werde aber oft nicht kontaktiert.
"Wir müssen daher leider davon ausgehen, dass manche Tiere nicht gesucht werden oder im schlimmsten Fall sogar ausgesetzt wurden", erläuterte sie. Dies sei jedoch kein Kavaliersdelikt, wie man bekräftigt. Das Aussetzen von Tieren kann mit Strafen bis zu 7.500 Euro geahndet werden.
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