25 Prozent mehr Radunfälle bei Kindern im Vorjahr
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von AgenturenFahrradfahren kann für Kinder schnell gefährlich werden
Bild: APA/APA/dpa-Zentralbild/Ralf Hirschberger
Im Vorjahr verunglückten in Österreich insgesamt 3.559 Kinder im Straßenverkehr, um fast 16 Prozent mehr als im Jahr 2024. Die Zahl der bei einem Verkehrsunfall verunglückten radfahrenden Mädchen und Buben ist sogar um 25 Prozent auf 810 gestiegen. Das gab die Mobilitätsorganisation VCÖ in Berufung auf Daten der Statistik Austria bekannt. Das sei der höchste Wert der vergangenen 20 Jahre. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem.
"Zu schmale Radwege, Lücken im Radwegenetz oder zu hohes Tempo des Verkehrs erhöhen das Unfallrisiko beim Radfahren, insbesondere für Kinder. Dass der Handlungsbedarf in Österreich groß ist, unterstreicht auch die Unfallstatistik", sagte VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk. Im Vorjahr stieg die Zahl der im Straßenverkehr mit dem Fahrrad verunglückten Kinder um 164 auf 810.
Löwenanteil bei Pkw-Unfällen
"Radfahren ist bei vielen Kindern beliebt. Gerade in einer Zeit, in der über Bewegungsmangel bei Kindern geklagt wird, ist das Radfahren für Kinder eine Chance, auf eine regelmäßige Portion gesunde Bewegung zu kommen. Umso wichtiger sind verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem", wurde Schenk in einer Aussendung zitiert. Dazu zählten mehr und ausreichend breite Radwege, mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50 in Städten und Gemeinden sowie übersichtliche Kreuzungen und Straßenübergänge.
Von den im Vorjahr 3.559 verunglückten Kindern waren Pkw-Insassen mit 1.112 die größte Gruppe vor den Kindern, die mit dem Rad verunglückten. Mit dem E-Scooter wurden im Straßenverkehr 646 Kinder verletzt, 566 Kinder wurden als Fußgängerin oder Fußgänger Opfer eines Verkehrsunfalls. Während insgesamt die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten in Österreich im Vorjahr um 2,3 Prozent stieg, war der Anstieg bei den verletzten Kindern mit 15,7 Prozent sechsmal so hoch. Die Zahl der tödlich verletzten Kinder habe sich von vier auf acht verdoppelt.
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