Besuche von Informationsoffizieren in Schulen steigen
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von AgenturenDas Bundesheer kommt immer öfter ins Klassenzimmer
Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL
Um den Schülerinnen und Schülern Sinn und Aufgabe des Bundesheers näherzubringen, werden immer wieder Informationsoffiziere an Schulen eingeladen. Das Interesse daran ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen, wie Zahlen des Verteidigungsministeriums zeigen. Waren es 2017 noch 221 Besuche, wuchs die Zahl im Schuljahr 2024/25 auf 2.899. Die Nachfrage habe sich damit innerhalb von neun Jahren verzwölffacht, erklärte das Ministerium am Sonntag.
Die rund 750 Informationsoffiziere sollen vor allem in Höheren Schulen, aber auch in Pflichtschulen einen Beitrag zur sicherheitspolitischen Bewusstseinsbildung in Österreich leisten. Ihre Einsätze erfolgen ausschließlich auf Einladung. Vermittelt werden dabei Inhalte zu Landesverteidigung, Wehrpflicht, Karrierechancen im Bundesheer sowie zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen. Die Informationsoffiziere sind Soldaten und zivile Bedienstete des Verteidigungsministeriums, die sich freiwillig melden und eine spezielle Zusatzausbildung absolvieren. 90 der rund 750 Verbindungsoffiziere sind Externe wie beispielsweise Lehrer, die ebenfalls eine Ausbildung absolviert haben.
"Die hohe Nachfrage zeigt, wie groß das Interesse an sicherheitspolitischer Information und am Bundesheer ist", meinte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung. Die Informationsoffiziere würden einen unverzichtbaren Beitrag für die Landesverteidigung, besonders im Rahmen der geistigen Landesverteidigung, leisten.
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