Betrug durch falschen Polizisten in Wien verhindert
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von AgenturenEin falscher Polizist meldete sich per Telefon bei seinem Opfer
Bild: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT
Aufmerksame Bankangestellte einer Filiale in Wien-Landstraße haben am Freitag einen Betrugsversuch durch einen falschen Polizisten verhindert und einen 90-Jährigen vor größerem Schaden bewahrt. Der Pensionist war in die Bank gekommen, um 15.000 Euro abzuheben - laut seinen Aussagen für eine wartende Person. Weil sich der Kunde auffällig verhielt, riefen die Mitarbeiter die Polizei. Nach dem mutmaßlichen Betrüger wird gesucht.
Der bisher unbekannte Täter hatte den 90-Jährigen nach Angaben der Polizei telefonisch kontaktiert und sich als Beamter ausgegeben. Unter dem Vorwand, die Hilfe des Pensionisten bei der Festnahme einer Person zu benötigen, forderte er diesen auf, 15.000 Euro von seinem Bankkonto abzuheben. Ein angeblicher "Kollege" werde ihn dabei begleiten. Kurze Zeit später erschien ein Mann, der eine Kopfbedeckung mit der Aufschrift "Polizei" getragen und einen vermeintlichen Polizeiausweis vorgezeigt haben soll. Gemeinsam begaben sie sich zu der Bankfiliale im dritten Bezirk.
Dort wurden mehrere Mitarbeiter auf den Mann aufmerksam. Der Betrugsversuch konnte durch das Einschreiten der aufmerksamen Personen verhindert werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter blieb bisher ohne Erfolg.
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