Schlägereien unter Fans vor Champions-League-Finale
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von AgenturenFans in Budapest
Bild: APA/APA/AFP/KENZO TRIBOUILLARD
In der Nacht vor dem Fußball-Champions-League-Finale zwischen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und Arsenal ist es im Zentrum Budapests zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Die Polizei sprach am Samstag in einer Mitteilung von "Schlägereien unter mehreren Fans" und erklärte, dass sie "wegen des Verdachts auf kollektive Randalierung ein Verfahren gegen unbekannte Täter" eingeleitet habe.
Aktuell würden Kameraaufnahmen ausgewertet, hieß es weiter. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Fans beider Finalisten aufeinander einschlugen und Leuchtraketen zündeten. Bis zum frühen Nachmittag wurden keine weiteren Auseinandersetzungen gemeldet. Die Polizei sichert das Endspiel (18.00 Uhr/live Canal+, Sky, ZDF) mit einem Großaufgebot von rund 4.000 Einsatzkräften ab. Neben den über 60.000 Fans in der Puskas-Arena sollen Zehntausende Anhänger ohne Tickets in die ungarische Hauptstadt gereist sein.
Auch im Großraum Paris sorgen 8.000 Polizeibeamte und 2.500 Feuerwehrleute für Sicherheit. Frankreichweit werden 22.000 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt. Verhindert werden sollen massive Ausschreitungen wie beim Pariser Champions-League-Sieg im Vorjahr. Damals gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie über 500 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in der französischen Hauptstadt.
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