Blau-Weiß streift in englischer Woche das Absteiger-Image ab

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von Agenturen

Ronivaldo liebt das blau-weiße Linz und umgekehrt

Bild: APA/APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER/EXPA/ REINHARD EISENBAUER


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Blau-Weiß Linz hat das Image eines Absteigers abgestreift. Vier Siege in den bisherigen vier Heimspielen der Quali-Gruppe der Fußball-Bundesliga und nun vier Partien in Folge ohne Gegentor - die vormals wankenden Stahlstädter dürfen sich drei Runden vor Saisonende plötzlich in einer guten Ausgangslage wähnen. Täuschen lassen wollen sich Trainer Michael Köllner und sein Team vom 3:0 gegen Cupfinalist Altach aber nicht. "Es ist noch nicht vorbei", hielt Torjäger Ronivaldo fest.

Die vergangenen sieben Tage hat Blau-Weiß jedenfalls genutzt. Zwei Siege und ein Remis im Doppel gegen den WAC und nun gegen Altach brachten sieben Zähler aufs Konto. Es war das "Minimum" für Köllner. "Es hört sich vielleicht überheblich an, aber uns war klar: Am Ende einer englischen Woche kannst du als Letzter nicht mit vier, fünf Punkten rausgehen", meinte der Bayer auf Sky. Auch im Derby gegen Ried am kommenden Wochenende sollen die drei Zähler nach Linz gebracht werden. "Dann werden wir irgendwann den Deckel draufbringen", sagte Köllner.

Blau-Weiß rechtzeitig im Lauf

Gegen Altach schoss Blau-Weiß vor ausverkaufter Kulisse ab der 65. Minute die Tore zum laut Köllner aufgrund der Leistung "logischen" Heimsieg heraus. Ein Treffer war schöner als der andere. Einem Flugkopfball von Simon Seidl folgte ein strammer Abschluss von Ronivaldo, ehe Dominik Reiter den Ball ins Kreuzeck zirkelte. "Wir haben den guten Lauf, den wir gebraucht haben. Jetzt heißt es, weiter Gas geben", meinte Seidl. Reiter erinnerte an weniger erfolgreiche Tage: "Wir haben uns nie aufgegeben, auch als keiner an uns geglaubt hat."

Augenscheinlich wurde an der Donaulände in diesem Spiel das Ungleichgewicht in der Offensivabteilung. Während bei Blau-Weiß neben Ronivaldo und Seidl auch Shon Weissman Gefahr versprühte, gab Ousmane Diawara bei Altach den offensiven Alleinunterhalter. Druck konnten die Vorarlberger keinen aufbauen, mit Patrick Greil fehlte der Spielmacher verletzt. Der zehnfache Saisontorschütze hofft, im Cupfinale am 1. Mai in Klagenfurt wieder dabei zu sein.

Bei Altach fehlte es "überall"

Dass das Endspiel gegen den LASK seinen Schatten bereits vorauswarf, verneinten die Altacher. Ognjen Zaric bemängelte fehlende Intensität im Spiel seiner Elf. "Wir müssen auf hundert Prozent sein, um zu punkten", sagte der Altacher Trainer. Seine Mannschaft habe die Wucht der heimstarken Hausherren gespürt. "Es hat überall was gefehlt, egal ob in den Zweikämpfen oder spielerisch", analysierte Kapitän Lukas Jäger den Auftritt. Im Rennen um Platz eins der Quali-Gruppe droht Altach Boden auf Ried zu verlieren. Auch Blau-Weiß liegt nun nur noch drei Punkte hinter den Vorarlbergern.

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