Bundesheer will sieben Saab 105 an den Mann bringen

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von Agenturen

1970 wurden die ersten Saab-Maschinen von Schweden übernommen

Bild: APA/APA/BUNDESHEER


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Das Bundesheer bietet sieben Exemplare der vor mehr als fünf Jahren ausgemusterten Saab 105 zum Verkauf an. Wer Interesse hat, kann bis zum 22. Juni ein Anbot legen, wie auf der Homepage des Verteidigungsministeriums zu lesen ist. Voraussetzung dafür ist aber eine Berechtigung zum Kauf von Rüstungsgütern und grünes Licht vom Herstellerland Schweden, wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, auf APA-Anfrage erklärte.

Letzteres sei bei internationalen Rüstungsgeschäften Usus, so Bauer. Das liege daran, dass sich die Hersteller vertraglich ein Mitspracherecht sichern, falls ihre Technologie weiterverkauft wird. Dies könne mehrere Monate dauern, wie Bauer erklärte. Die Maschinen sind freilich unbewaffnet.

23. Juni Angebotsöffnung

Wie viel die Flugzeuge einbringen und ob sich Interessenten melden werden, kann man derzeit noch nicht abschätzen, habe man diesbezüglich doch kaum Erfahrung, so Bauer. Genaueres wird man dann am 23. Juni wissen. Das Verfahren läuft nach dem Bestbieterprinzip ab.

Die restlichen der ausgemusterten Saab 105 behalte man zum Teil beim Heer selbst, etwa für die Bundesfachschule für Flugtechnik. Auch die HTL Eisenstadt und Kapfenberg erhalten je ein Stück, einige Exemplare gehen ans Heeresgeschichtliche Museum.

Über 50 Jahre im Einsatz

Die ersten drei Maschinen der Saab 105 wurden am 2. Juli 1970 aus Schweden überstellt. Der Beschaffung waren zahlreiche Diskussionen vorangegangen. Ursprünglich waren 20 geplant, gekauft wurden letztlich 40. Ende 2020 wurde die Saab 105 schließlich ausgemustert.

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