Bundeskanzler Stocker besucht Österreich mit Christa Kummer

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Will mit den Menschen reden: Stocker

Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH


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ÖVP-Obmann und Bundeskanzler Christian Stocker macht sich im Sommer auf Gesprächstour quer durch Österreich. Moderiert von Ex-Wetterpräsentatorin Christa Kummer können bei jedem Bundesländertermin 200 Personen teilnehmen, die sich im Voraus dafür anmelden müssen. Auftakt der Veranstaltungsreihe ist am 16. Juli 2026 in Tulln. Die Registrierung für alle neun Termine ist unter https://oesterreich-im-gespraech.at möglich, teilte das Kanzleramt mit.

Er freue sich auf "ehrliche und direkte Gespräche", ließ Stocker dazu in einer Videobotschaft wissen. Dafür ausgewählt wird aus den Bewerberinnen und Bewerbern ein möglichst repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung, wurde erklärt. Dies erfolge mit wissenschaftlicher Begleitung durch den Meinungsforscher Peter Hajek.

Die FPÖ reagierte darauf mit Häme. "Offenbar hat Stocker gehörig Angst davor, sich tatsächlich der breiten Bevölkerung zu stellen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er sich nur traut, vor einem vorab auserwählten Publikum zu sprechen", meinte Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik in einer Aussendung. Auch die oberösterreichischen Grünen spotteten über Registrierungspflicht und Auswahlverfahren und erinnerten an das offene Telefon ihres Landesrats Stefan Kaineder. Allerdings setzen auch die Grünen selbst auf ein Vorauswahlverfahren für Gastredner bei ihrem Bundeskongress am 30. Mai in Graz.

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