Eishockey-Trainer in Salzburg und Wien müssen gehen

Veröffentlicht:

von Agenturen

Manny Viveiros muss bei Salzburg seinen Hut nehmen

Bild: APA/APA/EXPA/JOHANN GRODER/Archivbild/EXPA/JOHANN GRODER


- Anzeige -
- Anzeige -

Der entthronte Eishockey-Meister Salzburg und Trainer Manny Viveiros gehen getrennte Wege. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der ICE-Liga hat der Club keine gemeinsame Zukunft mit dem Kanadier gesehen. Der 60-Jährige hat Salzburg seit vergangenem Sommer betreut, führte die Mannschaft ins Play-off, gegen Pustertal setzte es aber ein 0:4. Auch die Vienna Capitals und Trainer Kevin Constantine trennen sich. Beim KAC hingegen wurde der Vertrag von Kirk Furey verlängert.

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagte Helmut Schlögl, Managing Director von Salzburg. Die sportlichen Zielsetzungen konnten unter dem früheren ÖEHV-Teamchef aber nicht erreicht werden. "Deswegen sehen wir uns zu diesem Schritt gezwungen", wurde Schlögl auf der Club-Homepage zitiert.

Furey bleibt im Amt, Constantine muss gehen

Rekordmeister KAC schied gegen Szekesfehervar ebenfalls im Viertelfinale aus, stattete den Coach nun aber gar mit einem neuen Dreijahresvertrag aus. Furey ist seit 2023 für die Kampfmannschaft zuständig. Diese führte er zu zwei ersten und einem zweiten Platz in den ICE-Grunddurchgängen, zwei Finalteilnahmen und drei Qualifikationen für die Champions Hockey League. Die aktuelle Spielzeit schlossen die Klagenfurter als Grunddurchgangs-Zweiter ab. Furey kam 2007 als Spieler zu den Kärntnern und holte mit ihnen zwei Meistertitel. 2015 beendete er nach 488 Liga-Einsätzen seine aktive Laufbahn und begann danach beim KAC als Nachwuchstrainer.

Die am Play-off-Einzug gescheiterten Vienna Capitals beendeten die Zusammenarbeit mit dem 67-jährigen Constantine. Der US-Amerikaner hatte das Amt im vergangenen November übernommen. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Nachfolger, der in den nächsten Wochen vorgestellt werden soll, teilten die Wiener mit.

Liga-Statement zur Pioneers Zukunft

Zwei Tage nach dem angekündigten Rückzug von Pit Gleim als Präsident und Mäzen der Pioneers Vorarlberg sah sich die Liga veranlasst, auf aktuelle Medienberichte zu reagieren. "Die Pioneers Vorarlberg sind - ebenso wie die übrigen zwölf aktiven Vereine der win2day ICE Hockey League - für die Saison 2026/27 gemeldet. Die verbliebene Vereinsführung teilte der Liga-Organisation mit, dass innerhalb der kommenden drei Wochen eine Entscheidung über die Zukunft des Klubs getroffen wird", hieß es am Donnerstag von der Liga, nachdem die Zukunft des Vorarlberger Clubs nach Gleims Abgang medial infrage gestellt worden war.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken