Ermittlungen nach Fund einer toten Frau im Bezirk Baden
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Bild: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER
Nach dem Fund einer erschossenen Frau in Kottingbrunn (Bezirk Baden) sind am Donnerstag die Ermittlungen wegen Mordverdachts weitergelaufen. Die Erhebungen konzentrieren sich laut Landeskriminalamt Niederösterreich auf das Umfeld der Verstorbenen. Vonseiten der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gab es auf APA-Anfrage "aus kriminaltaktischen Gründen keine Auskünfte". Weil es sich laut Medien um ein sehr kleines Kaliber handelte, war der Schusskanal zunächst nicht erkennbar.
Die Eltern hatten die leblose 27-Jährige, die eine Kopfwunde hatte, am 14. Mai entdeckt. Zunächst sei auch ein Sturz als Todesursache in Frage gekommen, hieß es. Aufgrund unklarer Umstände wurde eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet. Im Zuge der Obduktion wurde ein Kopfschuss als Todesursache festgestellt. Laut "Kronen Zeitung" handelte es sich um Kaliber 22 - Munition, die häufig von Sportschützen oder bei der Jagd auf Niederwild verwendet wird. Am Tatort selbst wurden Berichten zufolge keine Einbruchsspuren festgestellt - daher werde vermutet, dass die Frau den Täter selbst in ihre Wohnung gelassen hat.
Die Eltern hatten laut "Kurier" tagelang erfolglos versucht, ihre Tochter zu erreichen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub fuhren sie am 14. Mai zur Wohnung der Frau und öffneten die Tür mit einem Zweitschlüssel. Im Inneren fanden sie die leblose 27-Jährige, für sie kam jede Hilfe zu spät.
(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133)
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