Glasner mit Crystal Palace vor Finaleinzug
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von AgenturenSieg für Glasner im Semifinal-Hinspiel
Bild: APA/APA/AFP/WOJTEK RADWANSKI
Trainer Oliver Glasner hat Kurs auf sein zweites Europacup-Endspiel genommen. Sein Club Crystal Palace schaffte mit einem 3:1 gegen Schachtar Donezk im Halbfinal-Hinspiel der Fußball-Conference-League bereits eine kleine Vorentscheidung. In der Europa League fiel das Österreicher-Duell zwischen Florian Grillitsch und Philipp Lienhart wegen einer Verletzung von Grillitsch aus. Lienharts Club Freiburg läuft nach einem Last-Minute-1:2 in Braga einem Rückstand hinterher.
Auch Nottingham Forest gewann sein Heimspiel im rein englischen Europa-League-Duell mit Aston Villa 1:0. Auf Glasners "Eagles" könnte indes am 27. Mai in Leipzig ein spanischer Gegner warten. Der Brasilianer Alemao köpfelte Rayo Vallecano zu einem verdienten 1:0-Heimsieg gegen Racing Straßburg.
Glasner konnte im Schachtar-Ausweichstadion in Krakau über einen Traumstart jubeln. Jean-Philippe Mateta schickte Ismaila Sarr für das schnellste Tor der Conference-League-Geschichte in die Gasse, nach 22 Sekunden stand es 1:0. In der Folge machten die vom türkischen Ex-Internationalen Arda Turan betreuten Ukrainer das Spiel, für das 1:1 brauchte es aber eine Standardsituation. Oleg Otscheretko war nach einem Corner zur Stelle (47.). Die "Eagles" allerdings agierten effizient. Daichi Kamada (58.) und Jörgen Strand Larsen im Konter (84.) stellten den Sieg sicher.
Saisonende für Grillitsch?
In der Europa League ist die Finalpaarung für Istanbul (20. Mai) völlig offen. Im Felsenstadion von Braga lief mit Lienhart nur ein ÖFB-Akteur ein. Grillitsch stand nicht im Aufgebot, er war mit einer Muskelverletzung auf der bereits langen Ausfallsliste der Portugiesen gelandet. Der ÖFB-Teamspieler wird laut einem ORF-Bericht in dieser Saison kein Match mehr auf Vereinsebene bestreiten. Ein WM-Einsatz des Mittelfeldspielers ist demnach aber nicht in Gefahr.
Braga ging gegen passiv startende Freiburger früh in Führung. Demir Tiknaz spitzelte den Ball im Rücken von Lienhart ins lange Eck (8.). Acht Minuten später stand es 1:1. Nach groben Abstimmungsproblemen in der Braga-Defensive schloss Vincenzo Grifo einen Konter zum 1:1 ab. Goalie Noah Atubolu verhinderte die neuerliche Führung der Gastgeber, indem er einen von Lienhart verschuldeten VAR-Elfmeter gegen Rodrigo Zalazar parierte (45.+2). Lienhart hatte seinen Gegenspieler zu Boden gezogen. Auf Einladung des "Elferkillers" fiel letztlich jedoch der Lucky Punch zugunsten der Portugiesen. Atubolu ließ einen zentralen Schuss abprallen, Mario Gorgeles staubte ab (92.) und setzte die zuhause noch unbesiegten Freiburger für das Rückspiel unter Druck.
Von einem europäischen Titel darf weiter Nottingham träumen. Der zweifache Meistercupsieger (1979 und 1980) wies den favorisierten Ligakonkurrenten Aston Villa vorerst einmal in die Schranken. Den Unterschied machte ein Strafstoß. Lucas Digne verschuldete mit einer patscherten Aktion an der Torauslinie einen Handelfmeter, den Chris Wood gegen Emiliano Martinez sicher verwandelte. Davor hatte Argentiniens Weltmeistergoalie mit einem Reflex gegen Igor Jesus für die Szene des Spiels gesorgt.
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