Grüne fordern am 1. Mai Reichensteuer
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von AgenturenGewessler bei einer Pressekonferenz Ende April
Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER
Die Grünen haben den Tag der Arbeit mit einer "Umverteilaktion" am Wiener Praterstern begangen. Dabei pochte man einmal mehr auf eine Reichensteuer: "Die Mitte der Gesellschaft zahlt - und ein paar Superreiche lehnen sich zurück. Von dieser Ungerechtigkeit haben wir die Nase voll", sagte Parteichefin Leonore Gewessler. Untermauert wurde die Forderung mit einem Schätzspiel auf Basis von Reiskörnern, für Hungrige gab es den Reis (mit Curry) dann auch zum Mitnehmen.
Scharfe Kritik übte Gewessler auch am aktuellen Budgetvorschlag der Regierungsparteien: "Die Frauen zahlen drauf. Die Familien zahlen drauf. Aber die Millionen- und Milliardenerbschaften werden nicht angetastet." Während Arbeitseinkommen mit bis zu 50 Prozent besteuert werden, "fällt bei einer Erbschaft von einer Milliarde Euro kein einziger Cent Steuer an", hieß es in einer Medieninfo am Feiertag.
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