Hergovich einstimmig für SPÖ-NÖ-Vorsitz nominiert
Veröffentlicht:
von AgenturenLandesparteivorstand stimmte für Hergovich
Bild: APA/APA/MAX SLOVENCIK/MAX SLOVENCIK
Der Landesparteivorstand der SPÖ Niederösterreich hat Sven Hergovich einstimmig als Kandidaten für die Wahl zum Vorsitzenden am Landesparteitag nominiert. Noch vor einer Woche hatte sich eine Kampfabstimmung zwischen dem aktuellen Vorsitzenden Hergovich und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig abgezeichnet. Letztere hat ihre Kandidatur dann aber wieder zurückgezogen. SPÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander hob die Einigkeit bei der Entscheidung hervor.
"In politisch herausfordernden Zeiten gibt es in der Bevölkerung ein natürliches Bedürfnis nach Stabilität, Kompetenz und Führungskraft", teilte er nach der Sitzung des Landesparteivorstandes am Montag mit. "Die SPÖ Niederösterreich geht in diesem Sinn mit einem einstimmigen Votum für Sven Hergovich und neuer Stärke in Richtung Landesparteitag und Landtagswahl."
Entscheidungen von "Aufbruch und Einigkeit" getragen
Bereits bei einer Sitzung des erweiterten Landesparteipräsidiums am Mittwoch war einstimmig beschlossen worden, dass sich Hergovich Ende Mai der Wiederwahl stellen und als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2028 gehen wird. Königsberger-Ludwig kandidiert als stellvertretende Landesparteivorsitzende, hieß es vergangene Woche. Diese Funktion hat sie auch derzeit inne.
Die Sozialdemokratie habe die besten Antworten auf die großen Probleme unserer Zeit, so Zwander. "Mit den heutigen Entscheidungen, getragen von Aufbruch und Einigkeit, können wir diese Stärke nun noch besser zu den Menschen in NÖ bringen." In den Monaten bis zur Landtagswahl wolle die Partei für ein soziales und starkes Niederösterreich werben.
Mehr entdecken

Elon Musk bleibt Pariser Anhörung zu Plattform X fern

Neue Verhandlungen Israels mit Libanon am Donnerstag

Reaktion auf Kritik - Neue Formel-1-Regeln schon in Miami

Anti-Rassismus-Verein ZARA droht nach Förderstopp das Aus

Rumäniens Regierungskoalition zerbrochen

Starmer kündigt Untersuchung in Mandelson-Affäre an
