Iran droht USA mit erneuter Schließung der Straße von Hormuz

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von Agenturen

Öffnung der Straße von Hormuz könnte bald wieder vorbei sein

Bild: APA/APA/AFP/GIUSEPPE CACACE


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Der Iran hat mit der erneuten Schließung der Straße von Hormuz gedroht, sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. "Mit der Fortsetzung der Blockade wird die Straße von Hormuz nicht offen bleiben", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in der Nacht auf Samstag auf der Plattform X. Die Durchfahrt durch die Meerenge erfolge auf der vom Iran "festgelegten Route" und mit "iranischer Genehmigung", fügte Irans Chefunterhändler hinzu.

Nach wochenlanger Blockade wegen des Iran-Kriegs hatte die Staatsführung in Teheran erklärt, dass Öltanker und Handelsschiffe während der laufenden Waffenruhe durch die Meerenge fahren könnten. Umgekehrt wollen die USA aber ihre eigene Seeblockade aufrechterhalten, die nur für Schiffe mit Start- oder Zielhafen im Iran gilt, wie Präsident Donald Trump betonte. Sie bleibe "bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran" bestehen, schrieb er auf der Plattform Truth Social. In Teheran sorgte das für Empörung.

Iran droht den USA

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, drohte den USA. "Die sogenannte Seeblockade stellt einen Verstoß gegen die Waffenruhe dar und wird eine angemessene Reaktion des Irans zur Folge haben", sagte er der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Ghalibaf schrieb, ob die Straße geöffnet oder geschlossen sei und welche Bestimmungen gelten, werde vor Ort entschieden, "nicht durch soziale Medien". Trump habe falsche Behauptungen aufgestellt. Damit würden die USA auch in Verhandlungen nicht weiterkommen.

Schiffskonvoi kehrt vor der Straße von Hormuz um

Unterdessen hat eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormuz zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormuz seit Beginn des Iran-Krieges.

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