Italiens Kandidat Sal Da Vinci singt "Per sempre si"

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++ HANDOUT ++ Sal Da Vinci setzt auf Gefühl und Erfahrung

Bild: APA/EBU


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Kandidat Sal Da Vinci

Mit "Per sempre si" ("Für immer Ja") setzt Italien heuer beim Song Contest in Wien auf viel Gefühl und viel Erfahrung. Der Interpret Sal Da Vinci ist bei weitem kein Unbekannter. Der Neapolitaner hat vor kurzem das Musikfestival von Sanremo gewonnen und damit das Ticket für die ESC-Teilnahme in Wien gelöst. Für den Musikwettbewerb wurde auch extra seine Nordamerikatournee verschoben.

In der Ballade "Per sempre si" geht es - typisch für Sal Da Vinci - um die Liebe. Der Song kann als klares Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft und zu beständiger Verbundenheit verstanden werden. Sal Da Vinci, Künstlername von Salvatore Michael Sorrentino, ist ein neapolitanischer Künstler, der am 7. April 1969 in New York während einer Tournee seines Vaters Mario Da Vinci, eines berühmten Sängers und Schauspielers, geboren wurde. Ebendiesen Weg schlug auch Sal ein, schon als Kind war er Schauspieler, später Opernsänger und Musicaldarsteller. Über die Jahre veröffentlichte er zahlreiche Alben, und 2024 gelang ihm mit "Rossetto e Caffè" einer der meistgestreamten Songs des Jahres.

Der gefühlvolle Musiker kann aber noch mit weiteren Superlativen aufwarten: Mit einer Länge von nur 2 Minuten und 55 Sekunden muss der Song-Contest-Beitrag nicht gekürzt werden, um den Eurovision-Regeln zu entsprechen. Außerdem schickt Italien mit Sal Da Vinci den ältesten ESC-Kandidaten ins Rennen. Mit 57 Jahren, die er im Mai alt ist, übertrifft er den bisherigen Italo-Rekord des ebenfalls aus Neapel stammenden Peppino Di Capri, der 1991 im Alter von 51 Jahren am Song Contest teilnahm.

Die italienische ESC-Geschichte

Italien ist seit 1956 beim Eurovision Song Contest dabei, gehört also zu den Gründerländern. Eine längere Pause gab es allerdings zwischen 1998 und 2010. Beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel hat das Land mit Lucio Corsi den 5. Platz erreicht. Insgesamt konnte sich Italien bisher dreimal zum ESC-Sieger küren.

Der erste Triumph gelang Italien 1964: Mit nur 16 Jahren gewann Gigliola Cinquetti in Kopenhagen und landete mit ihrem Siegertitel "Non ho l'etá" einen internationalen Welthit. Den zweiten Sieg holte Toto Cutugno im Jahr 1990 in Zagreb mit dem Song "Insieme:1992". Das Lied, das die europäische Einigung thematisierte, traf kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs genau den Zeitgeist. Nach einer längeren Durststrecke folgte 2021 schließlich der bisher letzte Triumph. Die Rockband Måneskin gewann mit "Zitti e buoni" und brachte Italien erneut an die Spitze des Wettbewerbs.

Die größten Erfolge Italiens:

(S E R V I C E - www.eurovision.com/stories/sal-da-vinci-representing-italy-eurovision-2026/ )

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