Kommission winkt Trumps Triumphbogen für Washington durch

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von Agenturen

Die Kommission hat Trumps Triumphbogen unter die Lupe genommen

Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/ANDREW HARNIK


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Im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Donald Trump sämtliche Mitglieder der Kommission der schönen Künste gefeuert und durch Gefolgsleute ersetzt. Und nun hat diese neu besetzte Kommission einstimmig für den Bau des ebenso gigantischen wie umstrittenen Trump-Triumphbogens in Washington gestimmt. Eine weitere Kommission wird sich nun am 4. Juni mit dem geplanten, 76 Meter hohen Denkmal befassen.

Der Triumphbogen, der von einer goldenen Engelsfigur und zwei Adlern-Statuen gekrönt sein soll, hat bereits viel Kritik provoziert und zu mehreren Klagen geführt. Der Triumphbogen soll gegenüber dem berühmten Lincoln Memorial auf der anderen Seite des Potomac-Flusses errichtet werden - und damit vor dem Nationalfriedhof Arlington, auf dem Hunderttausende US-Soldaten begraben sind. Vietnam-Veteranen beklagen unter anderem, dass durch das Monument die Sicht von dem Nationalfriedhof behindert wird.

"Wir machen es"

Trump hat bei den Plänen für den Triumphbogen auch den Kongress ignoriert - und bekräftigte diese Haltung am Donnerstag. "Wir machen es", sagte er zu Journalisten. "Wir brauchen nichts vom Kongress."

Das vom Pariser Triumphbogen inspirierte Denkmal soll unter dem Titel "United States Triumphal Arch" anlässlich des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit der USA gebaut werden. Der Triumphbogen ist Teil der Bemühungen von Trump, sich in der US-Hauptstadt zu verewigen. Der 79-jährige Präsident hat bereits das Kulturzentrum Kennedy Center in Trump-Kennedy Center umbenennen lassen und lässt derzeit einen riesigen Ballsaal neben dem Weißen Haus errichten.

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